Chat-Vorfall: Laschet nennt US-Sicherheitspanne dilettantisch
25.03.2025 - 18:19:08 | dts-nachrichtenagentur.de"Dass er skeptisch ist zu Europa, haben wir in der ersten Amtszeit schon erlebt. Aber wir als EuropĂ€er - damals Jean Claude Juncker als KommissionsprĂ€sident, Angela Merkel - haben ihm auch klargemacht: Ihr seid auch von uns abhĂ€ngig. Handel beruht immer auf Gegenseitigkeit", so Laschet. "Und dann hat man am Ende doch noch gemeinsame Lösungen gefunden. Darauf setze ich auch jetzt." Der Jemen-Chat und die sonstige Haltung der Trump-Regierung fĂŒgen sich aus Sicht von Laschet zu einem Gesamtbild, das Europa zu mehr SouverĂ€nitĂ€t mahne. "Einzelne Chats verĂ€ndern das nicht. Einzelne Reden verĂ€ndern das nicht", sagte er. Aber der Gesamtauftritt der US-Administration lasse "schon zweifeln, ob die USA unter dieser PrĂ€sidentschaft noch verlĂ€sslich sind", so Laschet. "Und deshalb kommt es jetzt darauf an, was PrĂ€sident Macron immer `EuropĂ€ische SouverĂ€nitĂ€t` genannt hat: dass wir alles tun, auch ohne die USA handeln zu können, wenn es erforderlich ist." Er wĂŒnsche sich, dass die USA bei vielem dabeibleiben. "Wir brauchen sie. Wir brauchen sie ĂŒbrigens auch fĂŒr Wirtschafts- und Handelsbeziehungen. Wir brauchen sie in der Nato", sagte der CDU-Politiker. "Aber fĂŒr den Fall, dass jemand entscheidet `Wir sind nicht dabei`, dann mĂŒssen wir EuropĂ€er vorbereitet sein. Und insofern besteht jetzt die Chance, einen neuen europĂ€ischen Integrationsschritt zu gehen und gemeinsam auch unsere Verteidigung zu organisieren."
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