MilitÀrdoktrin, Belarus

Neue MilitÀrdoktrin: Belarus sieht Atomwaffeneinsatz vor

16.01.2024 - 21:47:09 | dpa.de

Belarus sieht sich mit einer Bedrohungslage konfrontiert. Deshalb wurde die MilitĂ€rdoktrin ĂŒberarbeitet.

Verteidigungsminister Viktor Chrenin (M) hat die MilitĂ€rdoktrin von Belarus ĂŒberarbeitet. - Foto: Nikolai Petrov/BelTA Pool/AP/dpa

Die eng mit Russland verbĂŒndete Ex-Sowjetrepublik Belarus hat in ihrer neuen MilitĂ€rdoktrin den Einsatz von Atomwaffen festgeschrieben. Das teilte Verteidigungsminister Viktor Chrenin im GesprĂ€ch mit Journalisten mit.

Angesichts der neuen Bedrohungslage sei es nötig gewesen, die seit 2016 gĂŒltige Doktrin zu ĂŒberarbeiten. Die Quellen militĂ€rischer Bedrohungen fĂŒr das Land seien klar benannt worden, so der Minister. Konkretere Angaben zu einem geplanten Einsatz der Atomwaffen machte er nicht.

In der Doktrin seien auch die Verpflichtungen gegenĂŒber VerbĂŒndeten klar definiert, sagte Chrenin. Belarus gilt als engster VerbĂŒndeter Russlands, das vor fast zwei Jahren seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch von belarussischem Gebiet aus startete.

Russland hat im vergangenen Jahr nach einer AnkĂŒndigung von PrĂ€sident Wladimir Putin taktische Atomraketen in Belarus stationiert. WĂ€hrend Putin erklĂ€rte, Moskau werde die Kontrolle ĂŒber die Waffen behalten, widersprach spĂ€ter der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko. Wenn sein Land mit einer Aggression konfrontiert werde, werde er nicht zögern, den Einsatz der Waffen zu befehlen, sagte er.

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