Berichte, ATACMS-Raketen

Berichte: ATACMS-Raketen auf russischen Flughafen bei Kursk

Veröffentlicht am: 25.11.2024 um 18:49 Uhr | dpa.de

Erst ein russisches Munitionsdepot, jetzt ein russischer Militärflughafen bei Kursk? Offiziell unbestätigte Berichte über den Einsatz US-amerikanischer ATACMS-Raketen sorgen für Aufsehen.

  • Die Ukraine darf ATACMS-Raketen gegen Ziele in Russland einsetzen. (Archivbild) - Bild: -/yonhap/dpa
    Die Ukraine darf ATACMS-Raketen gegen Ziele in Russland einsetzen. (Archivbild) - Bild: -/yonhap/dpa
  • Nach russischen Angaben wurde ein Flughafen im Süden des Landes mit ATACMS-Raketen beschossen, nun hat Moskau mit Vergeltung gedroht. (Archivbild)  - Bild: Uncredited/Lachen Pyshe Telegram/AP/dpa
    Nach russischen Angaben wurde ein Flughafen im Süden des Landes mit ATACMS-Raketen beschossen, nun hat Moskau mit Vergeltung gedroht. (Archivbild) - Bild: Uncredited/Lachen Pyshe Telegram/AP/dpa
Die Ukraine darf ATACMS-Raketen gegen Ziele in Russland einsetzen. (Archivbild) - Bild: -/yonhap/dpa Nach russischen Angaben wurde ein Flughafen im Süden des Landes mit ATACMS-Raketen beschossen, nun hat Moskau mit Vergeltung gedroht. (Archivbild)  - Bild: Uncredited/Lachen Pyshe Telegram/AP/dpa

Die ukrainischen Streitkräfte haben nach offiziell unbestätigten Medienberichten einen russischen Militärflughafen in der Nähe vom Kursk mit Artillerieraketen des US-amerikanischen ATACMS-Systems angegriffen. Der Flughafen Kursk-Wostotschny sei von mindestens zwei Raketen mit Mehrfach-Sprengköpfen getroffen worden, berichteten ukrainische Medien. Der Angriff sei in der Nacht zum Montag erfolgt. Über das Ausmaß der Schäden lagen keine Angaben vor. Die Berichte konnten nicht unabhängig geprüft werden, weder das ukrainische noch das russische Militär bestätigten zunächst den Angriff.

Es wäre der zweite Einsatz von ATACMS-Raketen gegen Ziele auf russischem Staatsgebiet, seit Washington der Ukraine die Angriffe mit weitreichenden Waffen gegen militärische Objekte in Russland erlaubt hatte. Der erste Angriff in der Vorwoche galt einem russischen Munitionslager in der Region Brjansk. Danach folgte ein weiterer Angriff, mutmaßlich mit britischen Storm Shadow-Marschflugkörpern, gegen das Hauptquartier der bei Kursk eingesetzten russischen Streitkräfte. Diese wollen mit rund 50.000 Soldaten, unter ihnen auch 10.000 Kämpfer aus Nordkorea, das von der Ukraine seit dem Sommer besetzte Gebiet bei Kursk zurückerobern.

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