Ausland, Joe Biden

Biden in Vorwahlen vorne, Sanders Hoffnung liegt auf Kalifornien

Veröffentlicht am: 04.03.2020 um 08:53 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Ein spannendes Duell findet bei den PrĂ€sidentschafts-Vorwahlen der US-Demokraten zwischen Joe Biden und Bernie Sanders am „Super Tuesday“ statt.

Joe Biden, Illustration mit AI erstellt.
Joe Biden, Illustration mit AI erstellt.
GemĂ€ĂŸ dem Magazin „Politico“ soll Biden schon um halb zwölf Uhr in der Nacht (OstkĂŒstenzeit) – dies entspricht in Deutschland halb sechs in der FrĂŒh – ĂŒber 283 Stimmen der Delegierten verfĂŒgt haben. Dem gegenĂŒber kam sein Kontrahent Sanders auf 164 der Delegiertenstimmen. Weit abgeschlagen rangiert Michael Bloomberg. Der MultimilliardĂ€r und ehemalige New Yorker BĂŒrgermeister kommt auf den dritten Platz. Auf ihn fielen nur 27 der Delegiertenstimmen. In ĂŒblicher Weise polemisch Ă€ußerte sich US-PrĂ€sident auf Twitter zu den VorgĂ€ngen. Noch am Abend ließ er ĂŒber Twitter verlauten, Bloomberg sei „The biggest loser tonight“.

Trump nannte Bloomberg einen „Mini Mike“, der 700 Millionen einfach mal so in den Sand gesetzt hĂ€tte und zwar fĂŒr nichts. Sein gesamter Ruf sei zerstört worden, so Trump in seinem Twitter-Beitrag weiter. 11 Stimmen erreichte am „Super Tuesday“ bei der AuszĂ€hlung Elizabeth Warren. Die AuszĂ€hlung bezieht sich auf 1.344 Stimmen von Delegierten, die an diese vergeben worden sind. Über mehrere Tage kann sich die AuszĂ€hlung im besonders wichtig erachteten Bundesstaat Kalifornien hinziehen. GemĂ€ĂŸ der ersten Zahlen lĂ€sst sich folgendes sagen: In Kalifornien lag Sanders vorne. Dies gilt auch fĂŒr Texas. Texas gilt nach Kalifornien als der zweite bedeutende Staat am „Super Tuesday“. FĂŒr Biden lĂ€sst sich aus den Prognosen ablesen, dass er die Nase in den Bundesstaaten Tennessee, Massachusetts, Minnesota, Virginia, Oklahoma, Alabama, Arkansas und North Carolina vorne hat. Die meisten Stimmen entfielen auf Sanders in Colorado, Utah und Vermont. Als Gewinner mit den meisten Delegiertenstimmen gingBloomberg in Amerikanisch-Samoa hervor. Dieses Außengebiet der USA ist unbedeutend. Ungeachtet der Tatsache, dass Sanders weit hinter Biden zurĂŒckliegt, bleibt er zuversichtlich. Er sagte, man werde den „Kampf um die PrĂ€sidentschafts-Kandidatur gewinnen“ und nannte Trump vor feiernden AnhĂ€ngern den gefĂ€hrlichsten PrĂ€sidenten der US-Geschichte. Diesen werde man schlagen. In den USA finden am Dienstag Vorwahlen statt. Diese betreffen 14 Bundesstaaten, die Demokraten im Ausland und das US-Außengebiet Amerikanisch-Samoa. Bei dem Prozess wird ein Drittel aller Delegiertenstimmen vergeben. Am Ende wird der demokratische Herausforderer bestimmt. Dieser wird dann gegen den amtierenden PrĂ€sidenten Donald Trump antreten.

 

Redaktion ad-hoc-news.de, A & Omega

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