Donald Trump, Dana White

Dana White trifft Trump am Montag im Weißen Haus

Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 12:10 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Dana White will Donald Trump am Montag in Washington treffen. Das Gespräch könnte klären, ob der UFC-Chef das öffentliche Jobangebot des US-Präsidenten tatsächlich annimmt.

Whites möglicher Wechsel ins Weiße Haus

  • White kündigte am Samstag in London eine Reise nach Washington an.
  • Das Treffen mit Trump soll am Montag im Weißen Haus stattfinden.
  • Der Sprecherposten ist nach Zacharias Rückzug seit Wochen unbesetzt.
Wird der Kampfsport-Unternehmer Dana White wirklich Trumps neuer Sprecher im Weißen Haus? (Archiv) - Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa

Treffen in Washington soll Personalfrage klären

UFC-Chef Dana White will US-Präsident Donald Trump am Montag in Washington treffen, nachdem Trump ihn öffentlich als neuen Sprecher des Weißen Hauses ins Gespräch gebracht hat. White kündigte den Termin am Samstag bei einer Pressekonferenz in London an, ließ aber offen, ob er das Amt übernehmen wird.

White bestätigt Reise nach Washington

„Ich fliege jetzt gleich nach Washington, D.C.“, sagte White. Für Montag sei ein Treffen geplant, danach werde er mehr zu sagen haben.

Konkrete Angaben zu Trumps Angebot machte der Kampfsport-Unternehmer nicht. Er wiederholte den Hinweis auf das Treffen mehrfach, ohne eine Entscheidung über den Sprecherposten anzukündigen.

Trump wirbt öffentlich um den UFC-Chef

Trump hatte White am Wochenende auf seiner Plattform Truth Social aufgefordert, den Job anzunehmen. Ob die Aufforderung als ernsthaftes Angebot oder als Scherz gemeint war, blieb zunächst offen.

Der Sprecherposten im Weißen Haus ist seit Wochen unbesetzt. Katie Zacharia, die im Oktober eingesetzt worden war, gab das Amt nach wenigen Tagen wieder auf und hatte zuvor nur eine kurze Pressekonferenz abgehalten.

Langjährige Verbindung zu Trump

White gilt als langjähriger Freund des Präsidenten und unterstützte ihn im Wahlkampf. Trump besucht regelmäßig Veranstaltungen der von White geführten Ultimate Fighting Championship.

White ist laut US-Medien 57 Jahre alt und machte die UFC zu einem Milliardenunternehmen. Bei einer Feier zu Trumps 80. Geburtstag traten Kampfsportler auf dem Rasen des Weißen Hauses gegeneinander an, was Kritik auslöste.

Das angekündigte Treffen fällt in eine Phase häufiger Personalwechsel im Kommunikationsapparat des Weißen Hauses. Der Sprecherposten ist seit dem Rückzug von Katie Zacharia nach wenigen Tagen erneut vakant; zuvor hatte Karoline Leavitt den Posten im August aufgegeben, um sich auf ihre Familie zu konzentrieren.

Dana White wäre für das Amt eine ungewöhnliche Besetzung. Seine öffentliche Rolle beruht vor allem auf der Leitung der UFC, der Vermarktung großer Kampfsportveranstaltungen und seiner engen politischen Verbindung zu Trump. White trat mehrfach bei Veranstaltungen des Präsidenten auf und unterstützte ihn im Wahlkampf.

Politische Kommunikation im Mittelpunkt

Ein Sprecher des Weißen Hauses muss täglich die Regierungspolitik erklären, Fragen der Medien beantworten und die Linie des Präsidenten vertreten. Eine Ernennung Whites würde daher nicht nur eine Personalentscheidung, sondern auch ein Signal für Trumps stark personalisierten und medienwirksamen Kommunikationsstil darstellen.

Das Treffen am Montag dürfte zunächst klären, ob Trumps öffentliche Aufforderung als ernsthafte Berufung gemeint ist. Whites angekündigte Reise nach Washington schafft dafür einen konkreten nächsten Schritt, lässt die Entscheidung über seine mögliche Rolle aber offen.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

Euronews: „Trump bietet "UFC-Chef" Dana White Posten als Sprecher des Weißen Hauses an“ (08.11.2026)

Der Beitrag bestätige Trumps Angebot und Whites angekündigtes Treffen am Montag. Er setze den Schwerpunkt auf die langjährige persönliche Verbindung der beiden sowie auf die Suche nach einem Nachfolger für Katie Zacharia.

tagesschau: „Kampfsportboss als Sprecher? Trump wirbt um UFC-Chef - mögliche Verwechslung sorgt für Spekulationen“ (08.11.2026)

Der Beitrag bestätige ebenfalls das Angebot und das Treffen, stelle aber stärker die ungewöhnliche Personalie und die öffentliche Spekulation über ein mögliches Missverständnis heraus. Offen bleibe, ob White den Posten tatsächlich übernehmen werde.

Beide Beiträge seien sich beim Treffen und beim Angebot einig. Unterschiede gebe es vor allem beim Schwerpunkt: Während Euronews die Beziehung und die Vorgeschichte der Vakanz betone, rücke die tagesschau die ungewöhnliche Besetzung und offene Deutung des Angebots in den Vordergrund.

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