Landgericht, EntschÀdigung

Landgericht verurteilt Meta zu EntschĂ€digung fĂŒr Facebook-Nutzer

04.07.2025 - 13:41:04 | dts-nachrichtenagentur.de

Das Landgericht Leipzig hat Meta Platforms Ireland wegen DatenschutzverstĂ¶ĂŸen durch die Business-Tools zu einer EntschĂ€digungszahlung von 5.000 Euro an einen Facebook-Nutzer verurteilt.

Facebook-Nutzer am Computer (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Das Gericht begrĂŒndete am Freitag die hohe Summe mit massiven VerstĂ¶ĂŸen gegen europĂ€isches Datenschutzrecht und den Milliardengewinnen, die Meta mit personalisierter Werbung erziele. Meta sammele ĂŒber die Business-Tools Daten von Nutzern, auch wenn diese nicht bei Facebook oder Instagram eingeloggt seien. Die Daten wĂŒrden weltweit, insbesondere in die USA, ĂŒbermittelt und dort ausgewertet.

Das Gericht stĂŒtzte seine Entscheidung auf die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und folgte damit einer Linie des EuropĂ€ischen Gerichtshofs, der bereits Ă€hnliche FĂ€lle behandelt hatte. Die Kammer sagte, dass die EntschĂ€digungshöhe ĂŒber den ĂŒblichen nationalen SchmerzensgeldbetrĂ€gen liegen mĂŒsse, da der Wert personenbezogener Daten fĂŒr Meta enorm sei. Das Gericht verzichtete bewusst auf eine individuelle Anhörung des KlĂ€gers, da keine zusĂ€tzlichen Erkenntnisse zu erwarten gewesen wĂ€ren. Die Entscheidung könnte zahlreiche weitere Klagen von Facebook-Nutzern nach sich ziehen.

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