Iran, USA

Vance warnt Iran vor GesprÀchen, die USA nicht zu tÀuschen

10.04.2026 - 15:30:30 | dpa.de

Der US-VizeprĂ€sident bricht zu einer schwierigen Mission nach Pakistan auf: Verhandlungen ĂŒber eine dauerhafte Friedenslösung mit dem Iran. Kurz vor seinem Abflug richtet er eine Warnung an Teheran.

Vance richtet vor seinem Abflug nach Pakistan eine Warnung an den Iran. - Foto: Jacquelyn Martin/AP POOL/AP/dpa

Vor seiner Abreise zu Verhandlungen zum Iran-Krieg in Pakistan hat US-VizeprÀsident JD Vance Teheran dazu ermahnt, die GesprÀche mit den USA ernst zu nehmen. Wie US-PrÀsident Donald Trump verdeutlicht habe, sei man bereit, den Iranern die Hand zu reichen, wenn diese bereit seien, in gutem Glauben zu verhandeln, sagte Vance vor Journalisten. «Wenn sie versuchen werden, uns zu tÀuschen, werden sie feststellen, dass das Verhandlungsteam nicht besonders aufgeschlossen ist.»

Der VizeprĂ€sident war auch um Zuversicht bemĂŒht: Man freue sich auf die Verhandlungen, betonte er. Trump habe seinem Verhandlungsteam einige sehr klare Richtlinien gegeben. Man werde sich bemĂŒhen, gute Verhandlungen zu fĂŒhren. 

Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg soll es von diesem Freitag an in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad GesprĂ€che zwischen den USA und dem Iran ĂŒber eine dauerhafte Friedenslösung geben. Der US-Delegation um Vance gehören nach Angaben des Weißen Hauses auch der Sondergesandte Steve Witkoff sowie Trumps Schwiegersohn Jared Kushner an.

Aus Sicherheitskreisen in Pakistan hieß es, zunĂ€chst seien VorgesprĂ€che auf Expertenebene vorgesehen. Am Samstag sei ein Treffen der VerhandlungsfĂŒhrer angedacht. Die GesprĂ€che könnten bei Bedarf demnach auch bis Sonntag andauern. Auf iranischer Seite blieb zuletzt allerdings unklar, ob Teheran ĂŒberhaupt die VerhandlungsfĂŒhrer zu den GesprĂ€chen nach Islamabad schicken wĂŒrde. Der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zufolge finden keine Verhandlungen statt, solange Israel seine Angriffe auf den Libanon fortsetzt.

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