Kritik, Gipfeltreffen

Kritik an geplantem Gipfeltreffen von Trump und Putin

11.08.2025 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Deutsche Oppositionsparteien kritisieren das ohne den ukrainischen PrÀsidenten Wolodymyr Selenskyj geplante Treffen zwischen US-PrÀsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin.

Donald Trump (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
GrĂŒnen-Fraktionschefin Britta Haßelmann sagte der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "GrundsĂ€tzlich ist es gut, dass es zu GesprĂ€chen kommen soll. Die Menschen in der Ukraine, die jeden Tag völkerrechtswidrigen Angriffen durch den Aggressor Russland ausgesetzt sind, sehnen sich nach Frieden."

Sie sagte zugleich: "Wichtig ist, ĂŒber die Ukraine muss mit der Ukraine verhandelt werden." Haßelmann fĂŒgte hinzu: "Es muss der Grundsatz gelten, dass man nicht mit Gewalt international anerkannte Grenzen verschieben kann. Russland darf fĂŒr seinen anlasslosen, völkerrechtswidrigen Angriffskrieg nicht belohnt werden. Sonst wird sich Putin bestĂ€rkt sehen, so agieren zu können, um seine imperialistischen Ziele zu erreichen. Er ist es, der diesen Krieg sofort beenden kann." Die Linken-Bundestagsabgeordnete Lea Reisner, Fraktionssprecherin fĂŒr internationale Beziehungen, sagte: "Wir dĂŒrfen nicht zurĂŒck in Zeiten, in denen die MĂ€chtigsten dieser Welt in kolonialer Manier ĂŒber das Schicksal ganzer Völker entscheiden - ohne auf deren Stimmen zu hören oder ihr Recht auf Selbstbestimmung zu achten. Frieden gibt es nur mit, nie ohne die Ukraine. Die Bundesregierung muss gemeinsam mit internationalen Partnern dafĂŒr sorgen, dass die Zukunft des Landes nicht zum Tauschobjekt autoritĂ€r-nationalistischer Machtpolitik zwischen Washington und Moskau wird." FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die auch Mitglied des FDP-PrĂ€sidiums ist, sagte: "Frieden in der Ukraine kann es nur mit der Ukraine geben, nicht ĂŒber ihren Kopf hinweg." Sie fĂŒgte hinzu: "PrĂ€sident Selenskyj nicht an den GesprĂ€chen zu beteiligen, ist zynisch." Strack-Zimmermann unterstrich: "Die Bundesregierung muss, gemeinsam mit den Partnern, die Ukraine weiter massiv mit Waffen unterstĂŒtzen und diejenigen sanktionieren, die Putins Kriegsmaschinerie noch immer mit Gas- und Ölgeldern am Laufen halten." Sie kritisierte zugleich: "Dass Bundeskanzler Merz beim Thema Taurus sein großes Versprechen nicht hĂ€lt, schadet der Ukraine und der Sicherheit Europas. Er muss sich schnellstmöglich an seine Worte erinnern und Taten folgen lassen."

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