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DFB fordert grundsÀtzlich andere Kultur bei der Fifa

Veröffentlicht am: 01.08.2026 um 16:43 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Im Streit um die mittlerweile gestoppten InvestorenplĂ€ne von Fifa-PrĂ€sident Gianni Infantino drĂ€ngt auch der DFB auf Konsequenzen."Die VorgĂ€nge rund um dieses von Gianni Infantino initiierte Projekt mĂŒssen jetzt lĂŒckenlos aufgeklĂ€rt werden", sagte DFB-PrĂ€sident Bernd Neuendorf am Samstag.

DFB fordert grundsÀtzlich andere Kultur bei der Fifa
DFB-Zentrale (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Der Fifa-PrĂ€sident habe "eigenmĂ€chtig, intransparent und letztlich auch unverantwortlich im Sinne des Fußballs gehandelt". Man mĂŒsse gemeinsam mit der Uefa und anderen Konföderationen dafĂŒr sorgen, dass bei der Fifa eine "grundsĂ€tzlich andere Kultur" einziehe. "Eine Kultur, in der vor allem Entscheidungen wieder von den Mitgliedern in den Gremien diskutiert und getroffen werden", so Neuendorf.

Zuvor hatte bereits die Uefa mitgeteilt, in den kommenden Tagen und Wochen gemeinsam mit anderen Konföderationen einen Plan ausarbeiten zu wollen. Dabei dĂŒrfe "keine Option" ausgeschlossen werden. "Die derzeitige Fifa-FĂŒhrung hat nicht nur das Vertrauen der Uefa, sondern auch das vieler anderer Mitglieder der Fußballfamilie verloren", so die Uefa.

Der Verband kritisierte Infantino auch persönlich. Dieser habe bei seiner Kandidatur fĂŒr das Amt des Fifa-PrĂ€sidenten im Jahr 2016 Transparenz versprochen und den MitgliedsverbĂ€nden versichert, dass das Geld der Fifa das Geld der VerbĂ€nde sei. "Beide Versprechen hat er nicht eingehalten", so die Uefa. "Der schĂ€bige, hinter verschlossenen TĂŒren ausgehandelte und undurchsichtige Deal, den er ausgeheckt und durchzusetzen versucht hat, war alles andere als transparent." Und angesichts von RĂŒcklagen in Höhe von ĂŒber 5 Milliarden Dollar habe er es zudem versĂ€umt, die Gelder der VerbĂ€nde zum "Wohle des Sports" einzusetzen.

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