DFB fordert grundsÀtzlich andere Kultur bei der Fifa
Veröffentlicht am: 01.08.2026 um 16:43 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deZuvor hatte bereits die Uefa mitgeteilt, in den kommenden Tagen und Wochen gemeinsam mit anderen Konföderationen einen Plan ausarbeiten zu wollen. Dabei dĂŒrfe "keine Option" ausgeschlossen werden. "Die derzeitige Fifa-FĂŒhrung hat nicht nur das Vertrauen der Uefa, sondern auch das vieler anderer Mitglieder der FuĂballfamilie verloren", so die Uefa.
Der Verband kritisierte Infantino auch persönlich. Dieser habe bei seiner Kandidatur fĂŒr das Amt des Fifa-PrĂ€sidenten im Jahr 2016 Transparenz versprochen und den MitgliedsverbĂ€nden versichert, dass das Geld der Fifa das Geld der VerbĂ€nde sei. "Beide Versprechen hat er nicht eingehalten", so die Uefa. "Der schĂ€bige, hinter verschlossenen TĂŒren ausgehandelte und undurchsichtige Deal, den er ausgeheckt und durchzusetzen versucht hat, war alles andere als transparent." Und angesichts von RĂŒcklagen in Höhe von ĂŒber 5 Milliarden Dollar habe er es zudem versĂ€umt, die Gelder der VerbĂ€nde zum "Wohle des Sports" einzusetzen.
