USA, Raumfahrt

Forschungsministerin BĂ€r sieht Deutschland als Raumfahrtnation

11.04.2026 - 08:29:52 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Bundesministerin fĂŒr Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee BĂ€r (CSU), hat sich hochzufrieden ĂŒber die geglĂŒckte Landung der Artemis II Mission geĂ€ußert.

Dorothee BĂ€r (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Diese sei ein "Riesenerfolg". Sie habe sowohl Start als auch Landung "mit gedrĂŒcktem Daumen" im Livestream verfolgt, sagte BĂ€r den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

"Ich bin mir sicher, dass die Berichterstattung bei ganz vielen Menschen die Faszination fĂŒr Raumfahrt verstĂ€rkt oder neu entfacht hat." Die Bilder vom Erdaufgang hinter dem Mond sowie "die Alltagsmomente an Bord des Orion-Raumschiffs" blieben in der Erinnerung.

BĂ€r wĂŒrdigte den deutschen Beitrag zur Mondmission. "Mit dem European Space Service Module haben wir EuropĂ€er einen wesentlichen Teil des Raumschiffs zugeliefert, mit großen BeitrĂ€gen ĂŒbrigens aus Deutschland." Die Endmontage des Moduls sei in Bremen erfolgt, außerdem sei der Satellit eines Berliner Start-ups an Bord gewesen. Die Mission zeige die StĂ€rke der europĂ€ischen Zusammenarbeit und die LeistungsfĂ€higkeit des Innovations- und Industriestandortes Deutschland. "Wir können zurecht sagen: Wir sind Raumfahrtnation. Deutschland war von Beginn an starker Partner."

Auch ein Sternsensor zur Navigation und Sensoren zur Messung der Strahlung stammten aus Deutschland. "Hinter all dem steht auch mein Haus, das mit seiner Förderung Deutschland zum Top-Raumfahrttechnologieland gemacht hat." Dass Europa nur wenige Raketenstarts unternimmt und wenige Satelliten im All hat, sieht BĂ€r nicht als Problem. Entscheidend seien nicht nur Zahl von Starts und Landungen, sondern die LeistungsfĂ€higkeit unserer Satellitensysteme. "Das europĂ€ische Galileo-Satellitennavigationssystem ist prĂ€ziser als alle anderen vergleichbaren Systeme, darunter auch GPS", sagte BĂ€r. Auch das europĂ€ische Copernicus-Programm gelte als "Goldstandard" unter den Erdbeobachtungsprogrammen. "Satelliten sind unsere Augen im All. FĂŒr unsere SouverĂ€nitĂ€t ist Raumfahrt unerlĂ€sslich, dazu gehört auch der souverĂ€ne Zugang zum All." Man arbeite "mit Hochdruck" an neuen TrĂ€gerraketen, um mehr Satelliten ins All zu bringen.

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