Berlin, Nord-Stream-Verkauf

Berlin will Nord-Stream-Verkauf durch GesetzesÀnderung verhindern

27.06.2025 - 13:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Bundesregierung prĂŒft eine VerschĂ€rfung des Außenwirtschaftsgesetzes.

Hinweisschild Nord Stream 2 (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Hintergrund ist ein möglicher Verkauf der Betreiberfirma der Gaspipeline Nord Stream 2, von der ein Strang im September 2022 gesprengt wurde. Die Nord Stream 2-AG sitzt im schweizerischen Zug, weshalb der deutsche Staat derzeit keine rechtlichen Möglichkeiten hat, einen Verkauf zu unterbinden. Ein Erwerb "unterfiele derzeit nicht der InvestitionsprĂŒfung nach dem Außenwirtschaftsrecht", schreibt das Wirtschaftsministerium in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage der GrĂŒnen, ĂŒber die der "Spiegel" berichtet. Die US-Regierung unter Donald Trump hat eine Reparatur und einen Betrieb ins Spiel gebracht.

Es soll bereits einen US-Investor geben. Die Nord Stream 2-AG befindet sich in einem Nachlassverfahren und könnte verkauft werden. Die Bundesregierung will eine Inbetriebnahme der Pipeline verhindern. In der Bundesregierung werde abgestimmt, "ob es eine Novellierung der rechtlichen Grundlagen der InvestitionsprĂŒfung in dieser Legislaturperiode geben wird", schreibt das Ministerium von Katherina Reiche (CDU). Der GrĂŒnenabgeordnete Michael Kellner sieht Handlungsbedarf, um der Bundesregierung eine Vetomöglichkeit einzurĂ€umen.

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