Israel, Terroristen

Israel: Terroristen in Klinik-NĂ€he in Gaza angegriffen

07.11.2023 - 10:03:54 | dpa.de

Die KĂ€mpfe im Gazastreifen gehen weiter. Israel greift nach eigenen Angaben Ziele der Hamas an und berichtet vom Fund von Raketen der Islamisten.

Das vom israelischen MilitĂ€r zur VerfĂŒgung gestellte Foto soll israelische Soldaten wĂ€hrend einer Bodenoperation im Gazastreifen zeigen. - Foto: ---/Israelische VerteidigungsstreitkrĂ€fte/AP/dpa

Das israelische MilitÀr hat nach eigenen Angaben Terroristen in der NÀhe eines Krankenhauses in der Stadt Gaza angegriffen. Die Gruppe habe aus einem GebÀude neben der Klinik heraus eine Attacke auf die StreitkrÀfte geplant, teilte die Armee auf Telegram mit. Die Terroristen hÀtten sich in dem GebÀude verschanzt gehabt.

Bei dem Luftangriff in der Nacht auf Dienstag gab es nach Darstellung des israelischen MilitÀrs auch eine massive weitere Explosion. Die Armee vermutet demnach, dass sich in der NÀhe auch ein Waffenlager der Hamas befunden hat. Das MilitÀr griff eigenen Angaben zufolge auch andernorts im Gazastreifen Terroristen und Hamas-Ziele an.

Israels StreitkrĂ€fte hĂ€tten am Tag zuvor zudem die Kontrolle ĂŒber eine «militĂ€rische Hochburg» der Hamas im nördlichen Gazastreifen ĂŒbernommen, teilte die Armee am Dienstag weiter mit. Auf dem GelĂ€nde seien unter anderem Raketen und Raketenwerfer gefunden worden.

Die Armee hatte zuvor mitgeteilt, den Druck in der inzwischen vollstÀndig umstellten Stadt Gaza erhöhen zu wollen.

US-Krankenschwester schildert Notlage im Gazastreifen

Eine US-Krankenschwester der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) beschrieb die schlimme medizinische Versorgungslage im Gazastreifen angesichts der Angriffe Israels. Ihr Team habe «Kinder mit massiven Verbrennungen im Gesicht, am Hals und an allen Gliedmaßen gesehen», sagte Emily Callahan dem Sender CNN nach ihrer RĂŒckkehr in die USA. Weil die KrankenhĂ€user so ĂŒberlastet seien, wĂŒrden die Kinder sofort wieder entlassen und in FlĂŒchtlingslager ohne Zugang zu fließendem Wasser geschickt.

«Sie erhalten alle 12 Stunden 2 Stunden lang Wasser», fĂŒgte sie hinzu. In dem vom UN-PalĂ€stinenserhilfswerk UNRWA betriebenen Zentrum in Chan Junis im SĂŒden des Gazastreifens gebe es zudem nur vier Toiletten.

Es gebe Kinder mit «frischen offenen Verbrennungen und Wunden sowie Teilamputationen, die unter diesen Bedingungen herumlaufen». «Eltern bringen Kinder zu uns und fragen: «Können Sie bitte helfen?» Aber wir haben keine VorrÀte», sagte Callahan.

Sie und ihr Team hĂ€tten selbst unter anderem Freunde um Hilfe bitten mĂŒssen, um Lebensmittel und Wasser zu bekommen. «Wenn ich sage, dass wir ohne sie verhungert wĂ€ren, dann ĂŒbertreibe ich nicht», schilderte sie.

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