DĂ€nemark, Schweden

DĂ€nemark und Schweden wollen gegen Koranverbrennung vorgehen

31.07.2023 - 08:46:08 | dpa.de

Die Koranverbrennungen haben nicht nur im Ausland Empörung ausgelöst. Politiker in DÀnemark und Schweden sorgen sich auch um die innere Sicherheit. Kritik ist erlaubt an Religionen, aber keine Verspottung.

Polizisten treffen in Stockholm Vorbereitung fĂŒr eine Demonstration vor der irakischen Botschaft, bei der mutmaßliche ein Koran und eine irakische Flagge verbrannt werden soll. - Foto: Caisa Rasmussen/TT/TT NEWS AGENCY/AP/dpa
Polizisten treffen in Stockholm Vorbereitung fĂŒr eine Demonstration vor der irakischen Botschaft, bei der mutmaßliche ein Koran und eine irakische Flagge verbrannt werden soll. - Foto: Caisa Rasmussen/TT/TT NEWS AGENCY/AP/dpa

Nach heftigen Protesten in muslimischen Staaten wollen DÀnemark und Schweden gegen Koranverbrennungen vorgehen. Der schwedische MinisterprÀsident Ulf Kristersson teilte mit, er stehe in engem Kontakt mit der dÀnischen Regierungschefin Mette Frederiksen. «Wir befinden uns in der schwersten sicherheitspolitischen Situation seit dem Zweiten Weltkrieg, und wir wissen hier, dass sowohl Staaten, staatsÀhnliche Akteure als auch Einzelpersonen die Situation ausnutzen können», schrieb Kristersson am Sonntagabend bei Instagram.

Zuvor hatte die dĂ€nische Regierung angekĂŒndigt, Rechtsmittel zu prĂŒfen, um Koranverbrennungen vor auslĂ€ndischen Botschaften zu verbieten. Religionen dĂŒrften kritisiert werden, sagte der dĂ€nische Außenminister Lars LĂžkke Rasmussen. «Aber wenn man vor einer auslĂ€ndischen Botschaft steht und einen Koran oder vor der israelischen Botschaft die Tora-Rolle verbrennt, dient das keinem anderen Zweck als der Verspottung.» Dadurch aber werde die kollektive Sicherheit des Landes gefĂ€hrdet, sagte der Minister.

Zuletzt hatten kleine Gruppen bei islamfeindlichen Aktionen in Schweden und DĂ€nemark auch Koranausgaben verbrannt. Das fĂŒhrte in mehreren muslimischen LĂ€ndern zu wĂŒtenden Protesten und Drohungen. Besonders heftig waren die Reaktionen im Irak, dessen Regierung die schwedische Botschafterin auswies. Zuvor waren Demonstranten in Bagdad in die schwedische Botschaft eingedrungen und hatten Feuer gelegt.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | ausland | 63876241 |