USA, Börsenbericht

US-Börsen schwächer - US-Staatsanleihenzinsen drücken Stimmung

19.05.2026 - 22:12:39 | dts-nachrichtenagentur.de

Die US-Börsen haben am Dienstag Verluste gemacht.

Wallstreet in New York - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Wallstreet in New York - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.363 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.355 Punkten 0,7 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 28.820 Punkten 0,6 Prozent im Minus.

Für schlechte Stimmung an der Wall Street sorgte ein erneuter Anstieg bei US-Anleihezinsen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf 4,659 Prozent von 4,623 Prozent am Vortag und verharrte damit auf dem höchsten Stand seit Anfang 2025. Dadurch werden festverzinsliche Wertpapiere für Anleger attraktiver als die risikoreicheren Aktien.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1605 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8617 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 4.486 US-Dollar gezahlt (-1,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 124,27 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 111,40 US-Dollar, das waren 72 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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