US-Börsen uneinheitlich - Ălpreis sinkt deutlich
10.04.2026 - 22:24:48 | dts-nachrichtenagentur.deWenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.817 Punkten 0,1 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.120 Punkten 0,1 Prozent im Plus.
WĂ€hrend der Iran-Krieg das Börsengeschehen weiter dominiert, bleibt fĂŒr die US-Zentralbank das Problem einer weiterhin erhöhten Inflationsrate. Nach den am Freitag veröffentlichten Daten ist die Inflationsrate im MĂ€rz von 2,4 Prozent im Vormonat auf 3,3 Prozent gesprungen.
Die BefĂŒrchtung, dass die im Zuge des Iran-Kriegs gestiegenen Energiepreise auch in anderen Bereichen die Preise erhöhen könnten, lĂ€sst sich in den aktuellen Zahlen noch nicht ebenso klar ablesen. Die oft als "Kerninflation" bezeichnete Teuerung ohne Energie und Nahrungsmittel lag im MĂ€rz bei 2,6 Prozent, nach 2,5 Prozent im Februar. Eine von US-PrĂ€sident Donald Trump erwĂŒnschte Leitzinssenkung legen diese Daten eher nicht nahe, doch die Zentralbank berĂŒcksichtigt in ihren Entscheidungen auch Daten ĂŒber die Lage des Arbeitsmarktes - und der könnte die Folgen des Krieges ebenfalls noch stĂ€rker zu spĂŒren bekommen.
Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Freitagabend stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,1729 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8526 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich schwĂ€cher, am Abend wurden fĂŒr eine Feinunze 4.754 US-Dollar gezahlt (-0,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 130,31 Euro pro Gramm.
Der Ălpreis sank deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 94,53 US-Dollar, das waren 139 Cent oder 1,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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