USA, DEU

Glyphosat-Produktion erhÀlt Schutzstatus der US-Regierung

19.02.2026 - 09:06:33 | dts-nachrichtenagentur.de

Die US-Regierung verleiht dem von Bayer vertriebenen Unkrautvernichter Glyphosat einen Sonderstatus.

Weißes Haus (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
US-PrĂ€sident Donald Trump hat die Produktion und den dafĂŒr notwendigen Abbau des Minerals Phosphat durch Bayer in den "Defense Production Act" (DPA) aufgenommen, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf US-Industriekreise. Das Weiße Haus bestĂ€tigte am Mittwochabend, dass Trump eine entsprechende Verordnung unterzeichnet hat.

Damit wird die Glyphosat-VerfĂŒgbarkeit als unverzichtbar fĂŒr die Sicherheit und UnabhĂ€ngigkeit der USA eingestuft - in Fragen der ErnĂ€hrung, Industrie und Verteidigung. Der DPA ist ein seit 1950 geltendes Gesetz, mit dem die USA in Krisenzeiten ihre Ressourcen schĂŒtzen wollen.

Die US-Regierung will damit die Versorgung mit dem Unkrautvernichter sicherstellen. Sie kann den deutschen Konzern kĂŒnftig verpflichten, mit der Herstellung des Pflanzenschutzmittels vorrangig nationale BestĂ€nde zu sichern und die Produktion auszubauen. Im Gegenzug werden Bayer grĂ¶ĂŸtmögliche UnterstĂŒtzung und Schutz fĂŒr die Produktion zugesichert - teils auch in Fragen der Produkthaftung.

Die Aufnahme in den DPA kann fĂŒr Bayer ein weiterer entscheidender Schritt werden, um die Klage-Risiken von Glyphosat-Nutzern in den USA in den Griff zu bekommen - und zwar in Kombination mit dem gerade vereinbarten Vergleich mit den KlĂ€geranwĂ€lten und einem ausstehenden Urteil des obersten US-Gerichts.

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