Ausland, Fußball

Ausschusschefin Özo?uz kritisiert Fifa-Preispolitik scharf

24.04.2026 - 13:11:17 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Vorsitzende des Sportausschusses des Bundestages, Aydan Özoguz (SPD), ĂŒbt scharfe Kritik an der Preispolitik der Fifa fĂŒr die anstehende Fußballweltmeisterschaft.Özoguz sagte der "Rheinischen Post" (Samstag): "Bezahlbare Tickets sind Mangelware und das fĂŒhrt leider dazu, dass vielen begeisterten Fußballfans aus allen LĂ€ndern die Stadiontore verschlossen bleiben."Sie ergĂ€nzte: "Die Preispolitik der Fifa ist absurd.

FußbĂ€lle (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
FußbĂ€lle (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Sie macht ein Fußball-Fest zu einem Exklusiv-Event fĂŒr zahlungskrĂ€ftige Kunden. Business-Seats statt bunter Fan-AtmosphĂ€re." Die Fifa mĂŒsse bei den Ticketpreisen "eine Vollbremsung einlegen und die Preise senken. Und auch der DFB sollte sich im Fifa-Rat dafĂŒr einsetzen, dieser Preispolitik einen Riegel vorzuschieben", sagte die SPD-Politikerin.

FĂŒr Aufsehen sorgte jetzt, dass auf der offiziellen Weiterverkaufsseite des Fußball-Weltverbands vier Eintrittskarten fĂŒr das Endspiel zum Preis von knapp zwei Millionen Euro je Ticket angeboten wurden.

Auch der sportpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Stephan Mayer (CSU), ruft den DFB auf, sich hinsichtlich der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer verstĂ€rkt fĂŒr die Belange der Fans einzusetzen. Mayer sagte der "Rheinischen Post": "Fußball lebt von seinen Fans, von Begeisterung und Breite. Deshalb muss die Fifa bei der Ticketpolitik deutlich mehr Maß halten."

Mayer ergĂ€nzte: "Vom DFB erwarte ich, dass er die Faninteressen gegenĂŒber der Fifa klar zur Sprache bringt und sich im Rahmen seiner Möglichkeiten fĂŒr faire und bezahlbare ZugĂ€nge einsetzt." Eine Fußball-Weltmeisterschaft dĂŒrfe nicht den Eindruck erwecken, "zu einem exklusiven Ereignis fĂŒr wenige sehr zahlungskrĂ€ftige Zuschauer zu werden", sagte der CSU-Politiker.

Ticketpreise fĂŒr mehrere Millionen Euro seien "völlig ĂŒberzogen und nicht vermittelbar. Auch wenn es sich offenbar um Angebote im offiziellen Wiederverkauf und nicht um regulĂ€re Erstverkaufspreise handelt, sendet dies ein falsches Signal", erklĂ€rte Mayer.

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