WHO erklĂ€rt Hantavirus-Ausbruch fĂŒr beendet
02.07.2026 - 18:49:36 | dts-nachrichtenagentur.de
Die Gesamtzahl der FÀlle im Zusammenhang mit diesem Ausbruch belÀuft sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation weiterhin auf 13, darunter drei TodesfÀlle. Mehr als 650 Kontaktpersonen wurden von den Gesundheitsbehörden in 33 LÀndern und Gebieten identifiziert und nachverfolgt.
Tedros bedankte sich bei den LĂ€ndern fĂŒr ihre UnterstĂŒtzung. Insbesondere Spanien habe bei der sicheren Ausschiffung und RĂŒckfĂŒhrung der Passagiere und der Besatzung auf Teneriffa "unglaubliche SolidaritĂ€t gezeigt".
Die WHO will nun mit einer Studie unter Beteiligung von 21 LĂ€ndern besser verstehen, wie sich die Krankheit entwickelt. Die Studie soll die Entwicklung von Diagnostika, Therapeutika und Impfstoffen fĂŒr zukĂŒnftige AusbrĂŒche unterstĂŒtzen.
Hantaviren sind zoonotische Viren, die natĂŒrlicherweise bei Nagetieren vorkommen und gelegentlich auf den Menschen ĂŒbertragen werden. Eine Infektion beim Menschen kann zu schweren Erkrankungen und hĂ€ufig zum Tod fĂŒhren, wobei die KrankheitsverlĂ€ufe je nach Virustyp und geografischem Standort variieren. In Amerika fĂŒhrt eine Infektion bekanntermaĂen zum Hantavirus-induzierten (kardio-)pulmonalen Syndrom (HCPS), einer schnell fortschreitenden Erkrankung, die Lunge und Herz befĂ€llt, wĂ€hrend Hantaviren in Europa und Asien bekanntermaĂen das HĂ€morrhagische Fieber mit renalem Syndrom (HFRS) verursachen, das vor allem die Nieren und BlutgefĂ€Ăe betrifft.
Es gibt bislnag keine spezifische Behandlung, die Hantavirus-Erkrankungen heilt. Daher ist eine frĂŒhzeitige unterstĂŒtzende medizinische Versorgung entscheidend fĂŒr die Verbesserung der Ăberlebenschancen. Als PrĂ€ventionsmaĂnahme nennt die WHO, den Kontakt zwischen Menschen und infizierten Nagetieren zu reduzieren.
