USA, Iran

Waffenruhe im Nahen Osten bleibt fragil

09.04.2026 - 06:20:16 | dts-nachrichtenagentur.de

Die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte Waffenruhe im Nahen Osten bleibt fragil.US-PrĂ€sident Donald Trump kĂŒndigte in der Nacht zum Donnerstag an, dass alle derzeitigen US-MilitĂ€rressourcen im Nahen Osten verbleiben werden.

Naher Osten (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Schiffe, Flugzeuge und MilitĂ€rpersonal der USA, zusammen mit zusĂ€tzlicher Munition und Waffen, blieben in der Region stationiert, bis ein "echtes Abkommen" vollstĂ€ndig eingehalten werde. In der Zwischenzeit, so Trump weiter, bereite sich das US-MilitĂ€r auf seine "nĂ€chste Eroberung" vor und ruhe sich aus, um fĂŒr zukĂŒnftige EinsĂ€tze bereit zu sein.

Israel fĂŒhrte unterdessen massive Angriffe auf den Libanon durch. Im gesamten Land wurden libanesischen Angaben zufolge mehr als 250 Menschen getötet. Allein in Beirut kamen demnach mehr als 90 Menschen ums Leben. Die Hisbollah feuerte als Reaktion in der Nacht Raketen auf Nordisrael ab. Zuvor gab es widersprĂŒchliche Äußerungen darĂŒber, ob der Libanon in die vorĂŒbergehende Waffenruhe einbezogen ist - die USA und Israel verneinen dies, wĂ€hrend der Iran und Pakistan darauf beharren.

Auch die Situation in der Straße von Hormus bleibt angespannt. Der Iran hat den Schiffsverkehr in der Meerenge offenbar wieder eingestellt. Dabei war die Öffnung eine der Hauptbedingungen der USA fĂŒr die Waffenruhe. Wann sich der Verkehr wieder normalisieren kann, bleibt offen. Ab Freitag sollen in Islamabad FriedensgesprĂ€che stattfinden.

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