Iran, USA

Entwicklungsministerin kündigt neue Hilfen für den Libanon an

29.03.2026 - 15:12:39 | dts-nachrichtenagentur.de

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat den Angriff der USA und Israels auf den Iran deutlich kritisiert.

Reem Alabali Radovan (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
"Ich habe erhebliche Zweifel daran, dass dieser Angriff völkerrechtskonform war", sagte die SPD-Politikerin dem Nachrichtenportal T-Online. Es bereite ihr große Sorgen, dass internationale Regeln an Gewicht verlieren. "Es ist unverzichtbar, dass wir auch weiterhin auf die internationale Ordnung und das Völkerrecht setzen."

Im Iran könne man die Menschen aktuell nicht vor Ort unterstützen, da man nicht mit dem Regime oder iranischen Organisationen zusammenarbeite. "Der Iran ist kein Partnerland der Entwicklungszusammenarbeit", sagte Alabali Radovan. Allerdings verstärke man die Hilfen im Libanon, wo durch den neu entfachten Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah zahlreiche Menschen auf der Flucht sind. "Deshalb unterstützen wir die Menschen dort jetzt zusätzlich zur humanitären Hilfe des Auswärtigen Amts auch mit Mitteln unseres Hauses, damit sie vor Ort besser versorgt werden können", so die Ministerin.

Zudem lehnte Alabali Radovan trotz Gesprächen des Innenministeriums mit der afghanischen Regierung Kontakte mit den Taliban ab. "Ich bin dagegen, Beziehungen mit den Taliban zu normalisieren." Man dürfe die Menschen aber nicht im Stich lassen. Für die Weltgemeinschaft gelte nun: "Hilfe muss möglich bleiben, ohne die Taliban zu legitimieren."

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | ausland | 69022227 |

Weitere Meldungen

USA: Kein Schiff passiert Sperre - Handel mit Iran gestoppt Im Konflikt mit dem Iran hat das US-Militär nach eigenen Angaben seine Sperre für die Schifffahrt erfolgreich umgesetzt. (Boerse, 15.04.2026 - 18:39) weiterlesen...

Neue Drohungen im Iran-Krieg - und auch neue Verhandlungen?. Ein US-Experte glaubt, dass der Iran dies nicht lange durchhält. Teheran droht seinerseits. Die Blockade der Straße von Hormus nun auch für iranische Schiffe hat bedeutende Konsequenzen. (Ausland, 15.04.2026 - 14:46) weiterlesen...

Vance: Waffenruhe im Iran-Krieg hält US-Vizepräsident JD Vance hält die Feuerpause im Krieg der USA und Israels gegen den Iran eigenen Angaben zufolge für stabil. (Boerse, 15.04.2026 - 06:27) weiterlesen...

US-Militär: Blockade iranischer Häfen umgesetzt. Die Blockade dort hat globale Auswirkungen. Das US-Militär stellt klar, für wen die Sperre gilt. Im Konflikt zwischen dem Iran und den USA steht vor allem der Seehandel im Fokus. (Ausland, 15.04.2026 - 05:06) weiterlesen...

Deutsche sehen wenig Einfluss von Berlin im Nahost-Konflikt. Dabei betreffen Fluchtbewegungen in dieser Region meist auch Deutschland. USA, Israel, Iran, Libanon - eine Mehrheit der Deutschen hält die Rolle der Bundesregierung bei den Gesprächen für marginal. (Politik, 15.04.2026 - 05:00) weiterlesen...

Optimismus an ostasiatischen Börsen hält weiter an. Insbesondere ein Leitindex hat nach Handelsstart deutlich zugelegt. Sinkende Ölpreise und die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs treiben die Aktienmärkte in Ostasien weiter an. (Wirtschaft, 15.04.2026 - 04:28) weiterlesen...