Gericht erlaubt vorlÀufig Weiterbau von Trumps Ballsaal
Veröffentlicht am: 21.08.2026 um 21:05 Uhr | dpa, AD HOC NEWSUS-PrĂ€sident Donald Trump darf seinen umstrittenen Ballsaal auf dem GelĂ€nde des WeiĂen Hauses zunĂ€chst weiterbauen lassen. Der Oberste Gerichtshof der USA setzte vorĂŒbergehend den von einem unteren Gericht angeordneten Stopp der Bauarbeiten aus, wie aus einer kurzen Anordnung des Richters John Roberts hervorgeht. Diese ist in Kraft, bis eine Entscheidung des Gerichts in dem Fall vorliegt. Der Bau soll Hunderte Millionen Dollar kosten.Â
In dem schon lĂ€nger wĂ€hrenden Rechtsstreit hatte zuletzt ein Berufungsgericht entschieden, dass Trump seinen Ballsaal nicht eigenmĂ€chtig bauen darf. Stattdessen mĂŒsse er die Zustimmung des US-Parlaments einholen, der Bau mĂŒsse daher bis auf weiteres eingestellt werden.
Wer gegen Trumps Prestigeprojekt klagt
DenkmalschĂŒtzer waren gegen die US-Regierung vor Gericht gezogen, um Trumps Prestigeprojekt zu stoppen. Das Projekt ist wegen der Kosten, des Vergabeverfahrens und der Eingriffe in das historische Ensemble des WeiĂen Hauses stark umstritten und war mehrfach Gegenstand von Gerichtsverfahren.
Trump und sein Team argumentieren seit geraumer Zeit, der Ballsaal sei fĂŒr die nationale Sicherheit notwendig. Mit dem Saal werde ein Ort mit besonderen Sicherheitsstandards geschaffen, um den Schutz des PrĂ€sidenten bei Veranstaltungen zu gewĂ€hrleisten. Der neue Komplex trage auch zu mehr Schutz auf dem GelĂ€nde des WeiĂen Hauses bei.
Der Saal wird seit dem Herbst 2025 auf dem GelĂ€nde des ehemaligen OstflĂŒgels des WeiĂen Hauses errichtet. Nach Angaben des WeiĂen Hauses soll der mehrere tausend Quadratmeter groĂe Erweiterungsbau kĂŒnftig deutlich gröĂere Staatsbankette ermöglichen als das bisher genutzte GebĂ€ude.
