Heeres-Inspekteur baut weiter auf Kooperation mit USA
21.01.2026 - 21:35:19 | dts-nachrichtenagentur.de"Deshalb brauchen wir auch weiterhin den Schulterschluss mit den USA. Und wir wollen diese Partnerschaft auch, weil wir ĂŒberzeugt sind, dass uns im transatlantischen Verbund die Wahrung des Friedens durch Abschreckung am besten gelingt."
Zu seinem amerikanischen Ansprechpartner, dem Oberbefehlshaber der US-LandstreitkrÀfte in Europa und Afrika, habe er sehr gute Beziehungen, sagte der Bundeswehr-General weiter. "Wir sprechen nahezu wöchentlich - professionell und vertrauensvoll."
Die AufrĂŒstung des Heeres sieht der Inspekteur auf einem guten Weg. So wĂŒrden zum Beispiel die an die Ukraine abgegebenen Panzerhaubitzen bis zum Jahresende alle ersetzt. Auch die Beschaffung von Kampf- und SchĂŒtzenpanzern gehe voran. "NatĂŒrlich wĂŒrde ich mir als Inspekteur wĂŒnschen, dass alles noch schneller geht. Aber ich glaube, wir haben die Talsohle durchschritten."
Von der Industrie erwartet der Offizier, die ProduktionskapazitĂ€ten noch rascher hochzufahren. "Alle nehmen Geschwindigkeit auf, aber rĂŒstungsindustriell sind wir noch auf dem Beschleunigungsstreifen", erklĂ€rte Freuding. Schwierigkeiten bereiten dem Heer Lieferverzögerungen und die Probleme bei der EinfĂŒhrung des neuen Digitalfunks: "Wir bestellen - und wir mĂŒssen bekommen, was wir vereinbart haben: in QualitĂ€t und Zeit", betonte der Generalleutnant.
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