Selenskyj, Russland

Selenskyj: Russland zieht Krieg in die LĂ€nge

23.03.2025 - 21:15:24 | dpa.de

In Riad wird ĂŒber ein mögliches Kriegsende verhandelt, in der Ukraine tobt unterdessen der Krieg weiter. Kiew bezichtigt Moskau, kein Interesse an einem baldigen Ende der KĂ€mpfe zu haben.

Selenskyj zweifelt an Moskaus Friedensbereitschaft. (Archivbild) - Foto: Ole Berg-Rusten/NTB Scanpix/AP/dpa

Mit Blick auf die neueste Runde von GesprĂ€chen ĂŒber mögliche Wege zu einem Frieden unter US-Vermittlung hat der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj Moskau vorgeworfen, den Krieg in die LĂ€nge zu ziehen. Russland habe den Krieg herbeigefĂŒhrt und setze ihn fort, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. «Seit dem 11. MĂ€rz gibt es einen Vorschlag fĂŒr einen bedingungslosen Waffenstillstand, und die Angriffe hĂ€tten schon lĂ€ngst aufgehört, aber es ist Russland, das dies alles fortsetzt.»

Selenskyj verwies dabei auf Serien russischer Drohnenangriffe in den vergangenen Tagen. «Wenn kein Druck auf Russland ausgeĂŒbt wird, werden sie weiterhin echte Diplomatie in Moskau verachten und weiterhin Leben vernichten», warf er der russischen FĂŒhrung vor.

Zuvor waren in der saudischen Hauptstadt Riad Vertreter der ukrainischen Delegation mit US-amerikanischen UnterhĂ€ndlern zusammengekommen. Bei den Verhandlungen treffen die amerikanischen UnterhĂ€ndler am Montag mit der russischen Delegation zusammen, um anschließend in einer Form von Pendeldiplomatie mögliche Wege zu einer Friedenslösung auszuloten. 

Nach ukrainischer Darstellung geht es in Riad zunĂ€chst um technische Fragen. Es stĂŒnden VorschlĂ€ge zum Schutz von Energieanlagen und kritischer Infrastruktur auf der Tagesordnung, sagte der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umjerow. «Heute arbeiten wir uns durch eine Reihe komplexer technischer Fragen - unserer Delegation gehören sowohl Energieexperten als auch militĂ€rische Vertreter der Marine- und LuftstreitkrĂ€fte an.»

«Die Arbeit der Delegationen geht weiter», sagte Selenskyj. «Aber ganz gleich, worĂŒber wir mit unseren Partnern sprechen, wir mĂŒssen (Kremlchef Wladimir) Putin dazu drĂ€ngen, tatsĂ€chlich einen Stopp der Angriffe anzuordnen: Wer auch immer diesen Krieg verursacht hat, muss ihn beenden.»

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