Israels, Polizeiminister

Israels Polizeiminister lehnt mehr Hilfe fĂŒr Gazastreifen ab

Veröffentlicht: 15.11.2024 um 17:26 Uhr, dpa.de

Die USA haben Israel wegen der katastrophalen humanitÀren Lage im Gazastreifen vor einer EinschrÀnkung der MilitÀrhilfe gewarnt. Israels rechtsextremer Minister Ben-Gvir zeigt sich skrupellos.

  • Die Waffenruhe im Gazastreifen wird erneut auf die Probe gestellt. (Archivbild)   - Bild: Abed Rahim Khatib/dpa
    Die Waffenruhe im Gazastreifen wird erneut auf die Probe gestellt. (Archivbild) - Bild: Abed Rahim Khatib/dpa
  • Der israelische Polizeiminister Itamar Ben-Gvir. (Archivbild) - Bild: Ohad Zwigenberg/AP Pool/dpa
    Der israelische Polizeiminister Itamar Ben-Gvir. (Archivbild) - Bild: Ohad Zwigenberg/AP Pool/dpa
Die Waffenruhe im Gazastreifen wird erneut auf die Probe gestellt. (Archivbild)   - Bild: Abed Rahim Khatib/dpa Der israelische Polizeiminister Itamar Ben-Gvir. (Archivbild) - Bild: Ohad Zwigenberg/AP Pool/dpa

Trotz der katastrophalen humanitĂ€ren Lage im Gazastreifen hat sich Israels rechtsextremer Polizeiminister Itamar Ben-Gvir gegen mehr Hilfslieferungen fĂŒr die Zivilbevölkerung ausgesprochen. «Solange wir Geiseln im Gazastreifen haben, dĂŒrfen wir keine ZugestĂ€ndnisse an den Gazastreifen machen, nicht einmal an die Zivilbevölkerung», sagte er dem Nachrichtenportal «Aruz Schewa». 

Er habe im Kabinett als einziger gegen eine von den USA geforderte Ausweitung der Hilfen gestimmt. Die UN und Hilfsorganisationen warnen vor einer akuten Hungersnot in dem umkÀmpften Gebiet.

Die US-Regierung hatte Israel im Oktober eine Frist von 30 Tagen gesetzt, um die Zivilbevölkerung im Gazastreifen besser zu versorgen, und mit der Blockade von US-MilitĂ€rhilfe gedroht. Bei Ablauf der Frist Anfang der Woche rĂ€umten die USA ein, Israel habe einige Schritte fĂŒr mehr Hilfe unternommen, aber mehr sei notwendig.

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