Baerbock beginnt Nahost-KrisengesprÀche in Jordanien
19.10.2023 - 15:36:47 | dpa.de
AuĂenministerin Annalena Baerbock hat ihre Nahost-Krisendiplomatie nach dem blutigen Angriff der islamistischen Hamas auf Israel in Jordanien fortgesetzt. In der Hauptstadt Amman traf die GrĂŒnen-Politikerin den Generalkommissar des UN-PalĂ€stinenserhilfswerks UNRWA, Philippe Lazzarini. Im Anschluss wollte sie mit ihrem jordanischen Kollegen Aiman al-Safadi zusammenkommen.
Am Freitag war die Weiterreise nach Tel Aviv geplant. Dort ist eine Unterredung mit dem Oppositionspolitiker Benny Gantz vorgesehen, der auch dem Kriegskabinett von Regierungschef Benjamin Netanjahu angehört. AnschlieĂend wollte die BundesauĂenministerin in den Libanon fliegen.
FlÀchenbrand in der Region verhindern
Baerbock hatte angekĂŒndigt, sie wolle auf der Reise ihre BemĂŒhungen fortsetzen, nach den Terrorangriffen der Hamas und den israelischen Reaktionen darauf einen FlĂ€chenbrand in der Region zu verhindern. Zugleich wollte sie sich fĂŒr die Freilassung der Hamas-Geiseln einsetzen, unter denen Deutsche sind.
Bei den GesprĂ€chen im Libanon dĂŒrfte Baerbock vor allem versuchen, die politische FĂŒhrung des Landes zu bewegen, Einfluss auf die Schiitenorganisation Hisbollah (Partei Gottes) zu nehmen. Es wird ein stĂ€rkeres Eingreifen der Hisbollah in den Gaza-Krieg als bisher befĂŒrchtet.
Die Gruppe wird hauptsĂ€chlich vom Iran finanziert. Die Hisbollah gilt als weitaus mĂ€chtiger als die Hamas. Neben einer besseren Ausbildung ihrer KĂ€mpfer verfĂŒgt sie ĂŒber ein groĂes Arsenal an Raketen und Kampfdrohnen.
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