Labor-Sieg, Parlamentswahl

Labor-Sieg zeichnet sich bei Parlamentswahl in Australien ab

Veröffentlicht: 03.05.2025 um 12:51 Uhr, dpa.de

Mit einem Sieg von Australiens Premier Anthony Albanese war gerechnet worden. Wenn sich Prognosen bestätigen, wäre der Labor-Chef der erste Regierungschef seit 2004, der eine zweite Amtszeit schafft.

  • Die Demokratiewurst hat bei Wahlen in Down Under eine lange Tradition. - Bild: Pat Hoelscher/AP/dpa
    Die Demokratiewurst hat bei Wahlen in Down Under eine lange Tradition. - Bild: Pat Hoelscher/AP/dpa
  • Anthony Albanese ist der erste Premier seit 20 Jahren, der in Australien eine zweite Amtszeit antreten kann. - Bild: Lukas Coch/AAP/dpa
    Anthony Albanese ist der erste Premier seit 20 Jahren, der in Australien eine zweite Amtszeit antreten kann. - Bild: Lukas Coch/AAP/dpa
Die Demokratiewurst hat bei Wahlen in Down Under eine lange Tradition. - Bild: Pat Hoelscher/AP/dpa Anthony Albanese ist der erste Premier seit 20 Jahren, der in Australien eine zweite Amtszeit antreten kann. - Bild: Lukas Coch/AAP/dpa

Bei der Parlamentswahl in Australien zeichnet sich ein klarer Sieg für die amtierende sozialdemokratische Labor Party von Premier Anthony Albanese ab. Der 62-Jährige wäre damit der erste Regierungschef seit mehr als 20 Jahren, der eine zweite Amtszeit antreten kann. «Anthony Albanese bleibt Premier», berichtete der australische Sender ABC und verwies wie andere Medien auf Prognosen zum Wahlausgang. Albanese-Anhänger brachen in Jubel aus.

Nach Auszählung eines Viertels der Stimmen kam Labor am Abend (Ortszeit) auf 52 Sitze im Parlament. Die rechtskonservative Koalition aus Liberalen und Nationalen von Peter Dutton lag nur bei 26 Sitzen. Für eine absolute Mehrheit sind 76 Mandate nötig. Die Verluste der Koalition seien so groß, dass Dutton keine Möglichkeit mehr habe, eine Regierung zu bilden, berichtete die Zeitung «Sydney Morning Herald». 

Dutton geriet schon im Wahlkampf ins Trudeln

Bereits in den meisten Umfragen lag Albanese zuletzt vor seinem Herausforderer. Der frühere Innen- und Verteidigungsminister Dutton war im Wahlkampf wegen umstrittener Aussagen und seiner offensichtlichen Nähe zur Politik von US-Präsident Trump ins Trudeln geraten. 

Insgesamt waren 18 Millionen Menschen wahlberechtigt. In Down Under herrscht Wahlpflicht. Der Wahlkommission zufolge hatten mehr als acht Millionen Australier schon im Vorfeld entweder per Briefwahl oder per frühzeitiger Stimmabgabe abgestimmt. Zentrales Wahlkampfthema waren die hohen Lebenshaltungskosten.

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