Investitionsgipfel, Friedrich Merz

Merz wirbt in Berlin um auslÀndische Investitionen

Veröffentlicht am: 19.10.2026 um 19:29 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS
Bundeskanzler Friedrich Merz will Deutschland als verlĂ€sslichen Standort fĂŒr internationale Unternehmen positionieren. Beim Investitionsgipfel verwies er zugleich auf den hohen Modernisierungsbedarf in zentralen Zukunftsbereichen.

Investitionsgipfel setzt auf internationale Partnerschaften

  • Bundeskanzler Friedrich Merz warb am Montagabend in Berlin fĂŒr auslĂ€ndische Unternehmen und Investitionen.
  • Deutschland soll laut Merz an Multilateralismus, internationalen Handel und offene MĂ€rkte glauben.
  • Die angekĂŒndigte Modernisierungswelle umfasst Infrastruktur, grĂŒne Energie und VerteidigungskapazitĂ€ten.
Friedrich Merz am 19.10.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur

Merz wirbt beim Investitionsgipfel fĂŒr Deutschland

Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Montagabend beim Investitionsgipfel in Berlin fĂŒr auslĂ€ndische Investitionen in Deutschland geworben. Deutschland sei „offen fĂŒr GeschĂ€fte und Partnerschaften“ und begrĂŒĂŸe auslĂ€ndische Unternehmen und Investitionen, sagte er.

Offene MĂ€rkte als Standortsignal

Merz erklĂ€rte, Deutschland setze nicht auf „Nullsummendenken“, sondern auf „Multilateralismus, internationalen Handel und offene MĂ€rkte“. Zugleich bezeichnete er Deutschland als „stabilen und verlĂ€sslichen Partner“.

Der Bundeskanzler verwies auf Herausforderungen, die Deutschland national und global bevorstĂŒnden. Um wirtschaftliche und technologische Transformationen zu bewĂ€ltigen, sei eine „enge Zusammenarbeit zwischen gleichgesinnten Partnern“ notwendig.

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Modernisierung fĂŒr Infrastruktur und Verteidigung

Merz sagte, Deutschland befinde sich inmitten einer „Modernisierungswelle“. Diese umfasse Investitionen in Infrastruktur, grĂŒne Energie und VerteidigungskapazitĂ€ten.

Damit verknĂŒpfte der Bundeskanzler die Standortwerbung mit den großen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Aufgaben der kommenden Jahre. Internationale Partnerschaften sollen dabei helfen, die Transformation zu bewĂ€ltigen.

Der Investitionsgipfel in Berlin fÀllt in eine Phase, in der die Bundesregierung den Wirtschaftsstandort international sichtbarer und attraktiver machen will. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur neue Unternehmensansiedlungen, sondern auch die Bedingungen, unter denen auslÀndische Firmen langfristig in Deutschland investieren.

Mit Infrastruktur, grĂŒner Energie und Verteidigung nennt Merz drei Bereiche, die hohe Kapitalbedarfe und zugleich strategische Bedeutung haben. Investitionen in diesen Feldern können Wachstum, BeschĂ€ftigung und technologische FĂ€higkeiten stĂ€rken. Sie setzen jedoch verlĂ€ssliche politische Rahmenbedingungen, schnellere Verfahren, verfĂŒgbare FlĂ€chen und ausreichende Energieversorgung voraus.

Standortpolitik unter VerÀnderungsdruck

Die angekĂŒndigte Modernisierungswelle verbindet klassische Standortpolitik mit sicherheits- und klimapolitischen Zielen. Internationale Unternehmen bewerten Deutschland deshalb nicht allein nach MarktgrĂ¶ĂŸe, sondern auch nach Kosten, Regulierung, FachkrĂ€fteangebot und Planungssicherheit.

Das Werben um auslÀndisches Kapital hat zudem eine europÀische Dimension. Offene MÀrkte und internationale Partnerschaften können Lieferketten stabilisieren und Innovationen beschleunigen. Zugleich bleibt die Aufgabe, Investitionen so zu begleiten, dass strategische AbhÀngigkeiten begrenzt und öffentliche Interessen gewahrt werden.

Bedeutung fĂŒr Unternehmen und Regionen

FĂŒr LĂ€nder, Kommunen und die deutsche Wirtschaft bedeutet der Gipfel, dass konkrete Folgeprojekte entscheidend sein werden. Aus den politischen Signalen mĂŒssen Investitionsentscheidungen, Genehmigungen und sichtbare Modernisierungsschritte entstehen.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

ZDF heute: „Investitionsgipfel in Berlin: Merz wirbt um Kapital“ (19.10.2026)

Der Beitrag ordnet Merz' Werben um Kapital in den Investitionsgipfel mit rund 200 erwarteten Unternehmenschefs aus dem In- und Ausland ein. Als konkretes Signal fĂŒr die internationale Ausrichtung nennt er unter anderem die erwartete Teilnahme des Nvidia-Chefs Jensen Huang.

tagesschau: „Merz lĂ€dt zu Investitionsgipfel in Berlin“ (19.10.2026)

Die Meldung bestÀtigt den Gipfel und stellt die zugesagte Teilnahme von rund 200 in- und auslÀndischen Unternehmen heraus. WÀhrend der ZDF-Beitrag den Kapitalbedarf und die Unternehmensvertreter akzentuiert, liegt der Schwerpunkt hier auf dem Format und der internationalen Beteiligung.

Beide BeitrÀge verbinden den Auftritt mit dem Versuch, Investitionen nach Deutschland zu holen. Offen bleibt, welche konkreten Zusagen und Projekte aus dem Treffen folgen.

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