USA, Justiz

Hubig sieht zunÀchst keine ZustÀndigkeit bei Epstein-Akten

14.02.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Mit Blick auf die internationalen Ermittlungen in Folge der veröffentlichten Akten zum SexualstraftĂ€ter Jeffrey Epstein sieht Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) zunĂ€chst keine unmittelbare ZustĂ€ndigkeit ihres Ressorts."Die EnthĂŒllungen ĂŒber Epstein und sein Netzwerk sind jeden Tag aufs Neue erschĂŒtternd", sagte Hubig der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe).

Stefanie Hubig (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Stefanie Hubig (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Es sei "absolut verstörend", dass Epstein jahrelang junge Frauen und MĂ€dchen sexuell ausbeuten und vergewaltigen konnte, ohne belangt zu werden. "Und es ist erschreckend, wie viele Menschen seine NĂ€he gesucht und mutmaßlich daran mitgewirkt haben."

"Bei einem Anfangsverdacht gegen Menschen aus Deutschland wĂŒrden zunĂ€chst die Staatsanwaltschaften aktiv", erlĂ€uterte die Ministerin. "Im Bundesjustizministerium sind wir nicht fĂŒr die Strafverfolgung zustĂ€ndig - sondern fĂŒr Strafgesetze. Aber natĂŒrlich verfolge ich die politische und gesellschaftliche Debatte um die EnthĂŒllungen sehr genau", sagte Hubig. Zuletzt hatte es immer wieder Forderungen auch nach deutschen Ermittlungen gegeben.

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