Kreml: US-Sondergesandter Witkoff trifft Putin in Moskau
25.04.2025 - 13:53:02 | dpa.de
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff fĂŒhrt zwei Wochen nach seinem letzten Treffen mit dem russischen PrĂ€sidenten laut Kreml in Moskau ein weiteres GesprĂ€ch mit Wladimir Putin. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge, dass PrĂ€sident Putin Witkoff empfange. Das Staatsfernsehen zeigte die beiden beim Handschlag. «So gut, Sie zu sehen», sagte Witkoff zur BegrĂŒĂung.
Die Maschine des Gesandten von US-PrĂ€sident Donald Trump landete am Morgen auf dem Hauptstadt-Flughafen Wnukowo. Witkoff hatte sich nach der Ankunft mit Putins Beauftragtem fĂŒr wirtschaftliche Zusammenarbeit, Kirill Dmitrijew, getroffen. Der Chef des staatlichen Fonds fĂŒr Direktinvestitionen nahm auch an dem GesprĂ€ch zwischen Putin und Witkoff teil. Anwesend war zudem Putins auĂenpolitischer Berater Juri Uschakow.
Die USA und Russland hatten den neuen Besuch Witkoffs angekĂŒndigt, ohne ein Datum zu nennen. Erwartet werden weitere GesprĂ€che ĂŒber eine mögliche Friedensvereinbarung im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.Â
Lawrow: Ukraine-Deal noch feinjustieren
Der Kreml hatte zuletzt von angespannten Verhandlungen gesprochen. Russlands AuĂenminister Sergej Lawrow sagte im Interview des US-Senders CBS, dass ein Ukraine-Deal noch feinjustiert werden mĂŒsse.
Witkoff hat sich schon mehrfach persönlich mit Putin getroffen und sich im Anschluss an die Unterredungen immer auffĂ€llig positiv ĂŒber ihn geĂ€uĂert. Zuletzt sprach er mit dem Kremlchef am 11. April in St. Petersburg mehr als vier Stunden lang. Der Amerikaner war auch schon im Februar und MĂ€rz in Russland zu Verhandlungen gewesen. Das neue GesprĂ€ch mit Putin gilt auch als weiterer Schritt zu einem möglichen Treffen der PrĂ€sidenten beider LĂ€nder.
Unter US-PrĂ€sident Trump haben die USA einen scharfen Kurswechsel vollzogen und sind nicht mehr bereit, die Ukraine langfristig bei ihrem Abwehrkampf gegen die russische Invasion zu unterstĂŒtzen. Washington ĂŒbt vor allem Druck auf Kiew aus, um einen schnellen Frieden zu erreichen und Territorium aufzugeben. Trump und Putin haben auch bereits telefoniert. Beide Seiten erklĂ€rten die Bereitschaft zu einem Treffen.
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