GrĂŒne dringen auf stĂ€rkeres Ukraine-Engagement der EuropĂ€er
21.04.2024 - 11:42:07 | dts-nachrichtenagentur.de
Nach dem Votum des US-ReprĂ€sentantenhauses zur Freigabe eines 61 Milliarden Dollar umfassenden Pakets zur UnterstĂŒtzung der Ukraine sehen die GrĂŒnen im Deutschen Bundestag nun die EuropĂ€er in der Pflicht, ihrerseits die MilitĂ€rhilfen fĂŒr das ĂŒberfallene Land aufzustocken.
Panzer auf Lkw (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Den EuropĂ€ern ist vor Augen gefĂŒhrt worden, wie unsicher die amerikanische UnterstĂŒtzung fĂŒr die Ukraine geworden ist", sagte der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Es kann sein, dass das fĂŒr sehr lange Zeit das vorerst letzte US-Hilfspaket ist - oder sogar ĂŒberhaupt das letzte. Das bedeutet: Wir EuropĂ€er mĂŒssen deutlich mehr tun fĂŒr die Ukraine."
Das von den Republikanern dominierte ReprĂ€sentantenhaus in Washington hatte das Hilfspaket am Samstag nach monatelanger Auseinandersetzung mit groĂer Mehrheit gebilligt.
Nun ist der Senat am Zug, wo die Demokraten von PrĂ€sident Joe Biden ĂŒber eine Mehrheit verfĂŒgen. Der Senat könnte bereits in der neuen Woche ĂŒber die Hilfen befinden, eine Zustimmung hier gilt als sicher. Auch wegen ausbleibender westlicher Hilfe waren die ukrainischen Truppen zuletzt deutlich gegenĂŒber den russischen Invasoren in die Defensive geraten.
Hofreiter sagte jetzt den Funke-Zeitungen: "Die Entscheidung des US-ReprĂ€sentantenhauses ist von allergröĂter Bedeutung. Wichtig ist, dass die Lieferung der amerikanischen Waffen an die Ukraine umgehend beginnt, sobald auch der Senat zugestimmt hat." Noch behindere die Schlammperiode in der Ukraine die Offensiv-Operationen Russlands. "Diese Zeit muss genutzt werden, um die ukrainischen StreitkrĂ€fte zu ertĂŒchtigen. Geschieht das nicht, sind die Menschen im Land in noch gröĂerer Gefahr, sobald die Böden trocknen."
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