USA, Grönland

Bundesregierung deutet Reaktionen auf US-Grönland-Strafzoll an

Veröffentlicht am: 17.01.2026 um 19:28 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Nach der AnkĂŒndigung von US-PrĂ€sident Donald Trump, gegen DĂ€nemark, Deutschland und andere europĂ€ische LĂ€nder Strafzölle zu verhĂ€ngen, bis ein Verkauf von Grönland erfolgt, hat das Kanzleramt relativ schnell reagiert - wenn auch diplomatisch-zurĂŒckhaltend."Die Bundesregierung hat die Äußerungen des US-PrĂ€sidenten zur Kenntnis genommen", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Samstagabend.

Bundeskanzleramt im Januar 2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Bundeskanzleramt im Januar 2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Man befinde sich "in engster Abstimmung mit den europĂ€ischen Partnern". Der Regierungssprecher weiter: "Gemeinsam werden wir zur gegebenen Zeit ĂŒber geeignete Reaktionen entscheiden."

Trump will ab dem 1. Februar fĂŒr alle Waren aus DĂ€nemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Finnland einen Zoll von 10 Prozent erheben. Am 1. Juni soll sich der Tarif dann sogar auf 25 Prozent erhöhen. "Dieser Zoll ist so lange fĂ€llig und zu entrichten, bis ein Abkommen ĂŒber den vollstĂ€ndigen Kauf Grönlands erzielt ist", sagte Trump am Samstag.

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