Geheimdienst: Russisches MilitÀr erlebt psychische Gesundheitskrise
Veröffentlicht am: 11.10.2023 um 08:55 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deBereits im Dezember 2022 hĂ€tten russische Psychologen festgestellt, dass etwa 100.000 MilitĂ€rangehörige an einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden, heiĂt es am Mittwoch im tĂ€glichen Lagebericht der Briten. Diese Zahl sei "mit ziemlicher Sicherheit noch höher", da das russische MilitĂ€r nicht fĂŒr eine ausreichende Rotation und Erholung vom Schlachtfeld sorge.
Auf dieses Problem hĂ€tten mehrere Kommandeure auch bereits hingewiesen. Den Briten zufolge gibt es weitere Hinweise darauf, dass Ărzte in Russland kampfunfĂ€hige Soldaten an die Front schicken. So sei Zahl der BerufungsantrĂ€ge gegen russische MilitĂ€rĂ€rztekommissionen 2023 höher als 2022, wobei viele FĂ€lle abgelehnt oder die AntrĂ€ge eingestellt worden sein. Da die psychische Gesundheit und die KampffĂ€higkeit der Soldaten nicht ausreichend berĂŒcksichtigt wĂŒrden, sei die Kampfkraft der russischen StreitkrĂ€fte weiterhin eingeschrĂ€nkt, so die EinschĂ€tzung des Geheimdienstes.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
