Papst Leo XIV. erholt sich nach Lungenkrebs-OP gut
Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 16:29 Uhr | dpa, AD HOC NEWSWeitere Termine des Papstes entfallen
- Leo XIV. wird in der Gemelli-Klinik in Rom regelmĂ€Ăig kontrolliert.
- Die Ărzte entfernten den unteren Lappen des rechten LungenflĂŒgels.
- Alle offiziellen Termine bis Mitte nÀchster Woche wurden abgesagt.
Leo XIV. erholt sich nach Lungenkrebs-Operation
Die Genesung von Papst Leo XIV. nach seiner Lungenkrebs-Operation macht nach Angaben der behandelnden Ărzte Fortschritte. Eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbs zeigte eine gute Erholung der operierten Lunge.
Kontrollen in der Gemelli-Klinik
Der 71-JĂ€hrige wird seit Dienstag in der Gemelli-Klinik in Rom behandelt und unterzieht sich dort regelmĂ€Ăigen Kontrolluntersuchungen. Nach dem Bulletin des Ărzteteams liegen alle Ergebnisse im normalen Bereich.
Unklar ist weiterhin, ob der Papst nach dem 90-minĂŒtigen Eingriff krebsfrei ist. Bei der Operation wurde ein bösartiger Tumor entfernt; nĂ€here Angaben des Vatikans und des Krankenhauses zum weiteren Befund liegen bislang nicht vor.
AuffÀlligkeit offenbar seit September bekannt
Nach einem Bericht der Tageszeitung âLa Repubblicaâ soll Leo XIV. bereits seit Mitte September von der AuffĂ€lligkeit in seiner Lunge gewusst haben. Dem Bericht zufolge ergab eine MRT-Untersuchung des Bauchraums am 14. September, seinem 71. Geburtstag, Anlass zur Sorge.
Nach einer Frankreich-Reise habe sich der Papst Ende September erneut untersuchen lassen, unter anderem mit einer Computertomographie. Dabei habe sich der Verdacht auf einen bösartigen Tumor erhÀrtet, der sich bei der Operation am Dienstag bestÀtigt habe.
Weitere Befunde entscheiden ĂŒber Behandlung
Die Ărzte entfernten den unteren Lappen des rechten LungenflĂŒgels. Der Knoten erwies sich als Lungenadenokarzinom, eine hĂ€ufige Form von Lungenkrebs.
Offiziellen Angaben zufolge soll Leo XIV. bis nĂ€chste Woche in der Klinik bleiben. Welche Behandlung anschlieĂend erforderlich ist, dĂŒrfte von den weiteren Befunden abhĂ€ngen. Alle offiziellen Termine bis Mitte nĂ€chster Woche wurden abgesagt; offen ist zudem, ob der Papst im November zu einer geplanten fast zweiwöchigen Reise nach SĂŒdamerika aufbrechen kann.
Die Mitteilung der Ărzte markiert den ersten wichtigen Schritt nach dem 90-minĂŒtigen Eingriff: Die operierte Lunge heilt nach dem Röntgenbefund gut, wĂ€hrend die entscheidende Frage zum weiteren Krankheitsverlauf noch offen ist. Ob der Tumor vollstĂ€ndig entfernt wurde und ob zusĂ€tzliche Behandlungen nötig werden, hĂ€ngt von den weiteren pathologischen Untersuchungen ab.
Bei einem Lungenadenokarzinom richtet sich die Behandlung unter anderem danach, wie weit sich der Tumor ausgebreitet hat und ob Lymphknoten betroffen sind. Die Entfernung des rechten unteren Lungenlappens ist deshalb nicht automatisch gleichbedeutend mit einer abgeschlossenen Therapie. Zugleich kann eine frĂŒh erkannte und lokal begrenzte Erkrankung grundsĂ€tzlich bessere Behandlungsaussichten bieten.
Auswirkungen auf den Vatikan
FĂŒr den Vatikan steht zunĂ€chst die Genesung des 71-jĂ€hrigen Papstes im Mittelpunkt. Bis Mitte kommender Woche wurden alle offiziellen Termine abgesagt; damit reduziert sich das öffentliche Programm wĂ€hrend des Klinikaufenthalts deutlich. Die geplante SĂŒdamerikareise im November bleibt ein organisatorischer und gesundheitlicher PrĂŒfpunkt. Eine Entscheidung darĂŒber wird voraussichtlich davon abhĂ€ngen, welche Befunde die Kontrolluntersuchungen ergeben und welche Behandlung die Ărzte empfehlen.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
Euronews: âPapst Leo XIV. erholt sich nach Lungenkrebs-OP: Wie geht es weiter?â (14.10.2026)
Der Beitrag bestĂ€tige die ruhige Erholung nach dem Eingriff und richte den Blick auf die noch ausstehenden Testergebnisse. Einen zusĂ€tzlichen Schwerpunkt setze er auf die mögliche Auswirkung der Genesungszeit auf die geplante SĂŒdamerikareise.
Der Artikel bestĂ€tige den erfolgreichen Eingriff und die mehrtĂ€gige Erholung im Krankenhaus. Anders als der Euronews-Beitrag beschĂ€ftige er sich stĂ€rker mit EinschĂ€tzungen zur möglichen weiteren Therapie und mit Spekulationen ĂŒber die langfristige AmtsausĂŒbung.
Einigkeit bestehe ĂŒber den komplikationslosen Verlauf und den bevorstehenden Aufenthalt in der Klinik. Offen blieben die endgĂŒltige Bewertung der Befunde, der konkrete Therapieplan und die ReiseplĂ€ne fĂŒr November.
