Papst Leo XIV., Lungenkrebs

Papst Leo XIV: Lungenkrebs hat nicht gestreut

Veröffentlicht am: 21.10.2026 um 21:23 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Die behandelnden Ärzte teilen nach der Operation mit, dass die Erkrankung lokal begrenzt war. Für das katholische Kirchenoberhaupt ist nach ihren Angaben keine weitere Therapie nötig.

Leos weiterer Weg nach dem Eingriff

  • Die behandelnden Ă„rzte untersuchten das bei der Operation entfernte Gewebe.
  • Der 71 Jahre alte Papst hatte sich einem Eingriff an der Lunge unterzogen.
  • Nach dem Befund soll keine zusätzliche Therapie erforderlich sein.
Die Ärzte des Papstes haben zuversichtliche Nachrichten. - Bild: Gregorio Borgia/AP/dpa

Ärzte geben Entwarnung nach Lungenoperation

Der Lungenkrebs bei Papst Leo XIV. hat nach Angaben seiner Ärzte nicht gestreut. Untersuchungen des bei einer Operation entfernten Gewebes hätten ergeben, dass die Erkrankung lokal begrenzt gewesen sei, teilten die behandelnden Ärzte des 71 Jahre alten Oberhaupts der katholischen Kirche mit.

Keine weitere Therapie erforderlich

Nach dem Befund sei keine weitere Therapie erforderlich. Die Ärzte beziehen sich dabei auf die Untersuchung des Gewebes, das während des Eingriffs entfernt worden war.

Der Papst war am 13. Oktober im römischen Policlinico Gemelli operiert worden. Dabei wurde der untere Lappen des rechten Lungenflügels entfernt.

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Rückkehr zu öffentlichen Terminen

Am 17. Oktober wurde Leo XIV. nach fünf Tagen aus dem Krankenhaus entlassen. Am 21. Oktober fuhr er vor der Generalaudienz im Papamobil über den Petersplatz, begrüßte Gläubige und segnete Kinder.

Der öffentliche Auftritt gilt als weiterer Schritt bei der schrittweisen Wiederaufnahme seiner Aufgaben. Die behandelnden Ärzte hatten zuvor einen positiven postoperativen Verlauf beschrieben.

Geplante Reise im November

Weiter vorgesehen ist eine apostolische Reise nach Uruguay, Argentinien und Peru vom 6. bis 17. November. Wie stark das Programm umgesetzt werden kann, hängt von der weiteren Genesung und der Belastbarkeit des Papstes ab.

Die Mitteilung der behandelnden Ärzte markiert einen wichtigen medizinischen Befund nach dem Eingriff bei Papst Leo XIV. Entscheidend ist, dass das entfernte Gewebe eine lokal begrenzte Erkrankung zeigte und keine weitere Therapie erforderlich sein soll.

Operation und Genesung

Der Papst war am 13. Oktober im römischen Policlinico Gemelli operiert worden. Dabei entfernten die Ärzte den unteren Lappen des rechten Lungenflügels; die Operation dauerte rund 90 Minuten und erfolgte videoassistiert.

Nach fünf Tagen im Krankenhaus kehrte Leo XIV. in den Vatikan zurück. Am 21. Oktober nahm er im Papamobil an der Generalaudienz auf dem Petersplatz teil und begrüßte Gläubige. Damit setzte er seine schrittweise Rückkehr zu öffentlichen Terminen fort.

Bedeutung fĂĽr den Vatikan

Für den Vatikan schafft der Befund eine deutlich klarere medizinische Ausgangslage als in den Tagen unmittelbar nach der Operation. Eine zusätzliche Behandlung ist nach Angaben der Ärzte nicht notwendig; im Mittelpunkt steht damit zunächst die Erholung nach dem Eingriff.

Offen bleibt, wie schnell der Papst sein gewohntes Arbeitspensum wieder aufnehmen kann. Seine geplante Reise nach Uruguay, Argentinien und Peru vom 6. bis 17. November dĂĽrfte deshalb im Zusammenhang mit seiner weiteren Genesung betrachtet werden.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

Euronews: „Im Papamobil: Papst Leo XIV kehrt acht Tage nach Lungen-OP zurück“ (21.10.2026)

Der Beitrag habe die Rückkehr des Papstes auf den Petersplatz und seinen gefassten öffentlichen Auftritt hervorgehoben. Im Mittelpunkt stehe dort die schrittweise Wiederaufnahme seiner Termine; der neue ärztliche Befund zur Begrenzung des Krebses werde in dem geöffneten Beitrag nicht als eigener Schwerpunkt behandelt.

Frankfurter Rundschau: „Im Papamobil: Papst Leo XIV. kehrt acht Tage nach Lungen-OP auf den Petersplatz zurück“ (21.10.2026)

Der Artikel habe ebenfalls den Auftritt bei der Generalaudienz, den Operationsverlauf und die schrittweise Rückkehr zu öffentlichen Aufgaben beschrieben. Als weiterer offener Punkt werde die geplante Lateinamerikareise genannt, deren genaue Durchführung von der Genesung abhängen könne.

Beide Beiträge stimmten beim positiven Verlauf nach dem Eingriff und der Rückkehr in die Öffentlichkeit überein. Der ärztliche Befund zur fehlenden Ausbreitung und zur nicht erforderlichen weiteren Therapie steht in der dpa-Meldung im Zentrum.

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