Pipeline-Treffer, Berlin

Pipeline-Treffer: Berlin sieht Versorgung gesichert

Veröffentlicht: 22.08.2025 um 14:59 Uhr, dpa.de

Ukrainische Drohnen haben eine russische Ölleitung getroffen. Auch in Deutschland wird geschaut, ob noch genug Öl ankommt.

Über die Pipeline Druschba wird die Raffinerie PCK mit Öl aus Kasachstan beliefert. (Archivbild) - Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Über die Pipeline Druschba wird die Raffinerie PCK mit Öl aus Kasachstan beliefert. (Archivbild) - Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Die Beschädigung der russischen Ölpipeline Druschba durch ukrainische Drohnen gefährdet dem Bundeswirtschaftsministerium zufolge nicht die Kraftstoffversorgung in Deutschland. «Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet», sagte eine Sprecherin in Berlin auf dpa-Anfrage. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beobachte die Lage nach dem ukrainischen Angriff auf die russische Pumpstation Unetscha genau.

Man sei auch in ständigem Austausch mit der Ölraffinerie PCK in Schwedt an der Oder (Brandenburg). Diese bezieht einen Teil ihres Erdöls aus Kasachstan im Transit durch die russische Pipeline Druschba (Freundschaft). Momentan gebe es keine Auswirkungen auf den Raffineriebetrieb, teilte PCK mit. Ungarn und die Slowakei meldeten, dass ihre Öllieferungen unterbrochen seien.

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