Kennedy zieht US-PrĂ€sidentschaftskandidatur teilweise zurĂŒck
23.08.2024 - 22:13:24 | dts-nachrichtenagentur.de"Wenn genug von Ihnen fĂŒr mich stimmen und keiner der beiden Kandidaten der groĂen Parteien 270 WahlmĂ€nner-Stimmen erhĂ€lt, was durchaus möglich ist, dann könnte ich immer noch ins WeiĂe Haus einziehen." Als parteiloser Kandidat hatte Kennedy im Zweiparteiensystem der USA nur geringe Chancen, die Wahl zu gewinnen. Seine Umfragewerte verschlechterten sich weiter mit dem RĂŒckzug von US-PrĂ€sident Joe Biden und der Ăbernahme der Kandidatur der Demokarten durch Kamala Harris. Kennedys Kandidatur hatte zuletzt in erster Linie Ex-PrĂ€sident Donald Trump geschadet, der fĂŒr die Republikaner erneut antritt. Nun kĂŒndigte Kennedy an, Trump unterstĂŒtzen zu wollen. Dieser habe ihm angeboten, Mitglied seiner Regierung zu werden, sagte Kennedy in seiner Rede. Diese Entscheidung des Neffen des 35. US-PrĂ€sidenten, John F. Kennedy, stieĂ auf die scharfe Kritik seiner Geschwister. "Die Entscheidung unseres Bruders Bobby, heute Trump zu unterstĂŒtzen, ist ein Verrat an den Werten, die unserem Vater und unserer Familie am Herzen liegen", schrieben sie in einem Social-Media-Post. "Es ist ein trauriges Ende einer traurigen Geschichte." In Umfragen liegt Harris derzeit knapp vor Trump. Das US-Wahlsystem sieht vor, dass die Bundesstaaten nach ihren jeweiligen Wahlergebnissen WahlmĂ€nner bestimmen, die den PrĂ€sidenten wĂ€hlen. PrĂ€sident wird, wer mindestens 270 Stimmen der WahlmĂ€nner hinter sich vereinigen kann. Da in den meisten Bundesstaaten eine Partei eine klare FĂŒhrung hat und damit meist alle WahlmĂ€nner des Bundesstaats an diese Partei gehen, konzentriert sich der Wahlkampf auf die Staaten mit wahrscheinlich knappem Wahlausgang.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
