Russisches, Treibstofflager

Russisches Treibstofflager brennt nach 24 Stunden immer noch

Veröffentlicht: 19.08.2024 um 13:49 Uhr, dpa.de

Die Ukraine beschießt mit Drohnen Ölanlagen in Russland, um die Treibstoffversorgung des Gegners zu stören. Nicht in jedem Fall können die Brände schnell gelöscht werden.

Wie bei dieser Attacke auf ein Tanklager 2024 bemüht sich die Ukraine, die russische Ölindustrie systematisch zu beschädigen. (Archivbild) - Bild: Uncredited/Russian Emergency Ministry Press Service/AP/dpa
Wie bei dieser Attacke auf ein Tanklager 2024 bemüht sich die Ukraine, die russische Ölindustrie systematisch zu beschädigen. (Archivbild) - Bild: Uncredited/Russian Emergency Ministry Press Service/AP/dpa

In einem großen Treibstofflager in Südrussland konnte ein Brand auch einen Tag nach einem ukrainischen Drohnenangriff bislang nicht gelöscht werden. Das teilten die Regionalbehörden von Rostow am Don mit. Sie riefen für den Landkreis Proletarsk den Katastrophenfall aus. 

Bei den Löscharbeiten seien 18 Feuerwehrleute verletzt worden, 4 von ihnen seien mit Verbrennungen in Krankenhäuser gekommen, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete. Die Brandbekämpfung wurde demnach auch durch die hohen Temperaturen in der Region mit mehr als 30 Grad erschwert.

Das Feuer im Treibstofflager von Proletarsk mit mehr als 70 einzelnen Tanks war am Sonntagmorgen durch einen ukrainischen Drohnenangriff ausgelöst worden. Offiziell hieß es, der Angriff sei abgewehrt worden. Es seien aber Trümmer der Fluggeräte in das Lager gefallen. 

Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten viele russische Raffinerien und andere Ölanlagen mit Drohnen angegriffen. Dies soll die Versorgung der gegnerischen Truppen mit Treibstoff erschweren und die Einkünfte der Ölindustrie Russlands beschneiden. Die Ukraine wehrt seit fast zweieinhalb Jahren eine russische Invasion ab.

 

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