Nahost, Israel

Trump will die Waffenruhe im Iran-Krieg verlÀngern

21.04.2026 - 22:41:21 | dpa.de

Trump gibt dem Iran mehr Zeit fĂŒr Verhandlungen. Doch an der Seeblockade will er festhalten.

US-PrĂ€sident Donald Trump hat angekĂŒndigt, die Waffenruhe im Krieg mit dem Iran zu verlĂ€ngern.  - Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
US-PrĂ€sident Donald Trump hat angekĂŒndigt, die Waffenruhe im Krieg mit dem Iran zu verlĂ€ngern. - Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

US-PrĂ€sident Donald Trump will die Waffenruhe im Krieg mit dem Iran verlĂ€ngern. Auf Bitten Pakistans werde er von Angriffen absehen, bis die FĂŒhrung im Iran einen geeinten Vorschlag unterbreite, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit.

Wenig ĂŒberraschend sei die FĂŒhrung im Iran tief gespalten, schrieb Trump. Deshalb sollten die Waffen ruhen, bis es zu einem geeinten Vorschlag kommen werde und die GesprĂ€che zu einem Ende kĂ€men, «auf die eine oder die andere Art und Weise». Es war zunĂ€chst unklar, ob sich auch Israel wie zuletzt an die Waffenruhe gebunden fĂŒhlt. Auch aus dem Iran lag zunĂ€chst keine Reaktion vor.

Trump teilte zudem mit, er habe dem US-MilitĂ€r befohlen, die Straße von Hormus weiter fĂŒr Schiffe zu blockieren, die von iranischen HĂ€fen kommen oder diese ansteuern. Teheran hatte die Blockade zuvor als Hindernis fĂŒr weitere Verhandlungen dargestellt.

Bericht: Teheran nicht bereit zu weiterer Verhandlungsrunde

Kurz vorher hatte die iranische Nachrichtenagentur Tasnim gemeldet, iranische Vertreter wĂŒrden nicht zu Verhandlungen nach Pakistan reisen. Die USA seien von Â«ĂŒbertriebenen Forderungen» in den vergangenen Tagen nicht abgerĂŒckt und es habe daher keine nennenswerten Fortschritte gegeben, hieß es weiter. Unter diesen UmstĂ€nden sei eine Teilnahme an den Verhandlungen «reine Zeitverschwendung» sei, hieß es in dem Bericht.

Ohne eine VerlĂ€ngerung wĂ€re die Waffenruhe am Mittwoch (Washington Ortszeit) ausgelaufen. Eine erste Verhandlungsrunde in Islamabad war vor gut einer Woche ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Über eine zweite Runde hatte es bis zuletzt keine Einigung zwischen Washington und Teheran gegeben.

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