Uefa stellt Fifa-Spitze infrage
Veröffentlicht am: 01.08.2026 um 13:38 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deDie Entscheidung der Fifa, ihre PlĂ€ne zur Teilprivatisierung von Wettbewerben wie der Weltmeisterschaft zurĂŒckzuziehen, begrĂŒĂte die Uefa derweil. "Der Vorschlag wurde von den NationalverbĂ€nden der Uefa sowie von vielen anderen VerbĂ€nden und Konföderationen aller GröĂenordnungen weltweit, deren Aufgabe es ist, den FuĂball zu schĂŒtzen, einstimmig abgelehnt", hieĂ es.
Der Verband kritisierte Infantino auch persönlich. Dieser habe bei seiner Kandidatur fĂŒr das Amt des Fifa-PrĂ€sidenten im Jahr 2016 Transparenz versprochen und den MitgliedsverbĂ€nden versichert, dass das Geld der Fifa das Geld der VerbĂ€nde sei. "Beide Versprechen hat er nicht eingehalten", so die Uefa. "Der schĂ€bige, hinter verschlossenen TĂŒren ausgehandelte und undurchsichtige Deal, den er ausgeheckt und durchzusetzen versucht hat, war alles andere als transparent." Und angesichts von RĂŒcklagen in Höhe von ĂŒber 5 Milliarden Dollar habe er es zudem versĂ€umt, die Gelder der VerbĂ€nde zum "Wohle des Sports" einzusetzen.
