USA, International

Landesweite Proteste gegen Trump in den USA

06.04.2025 - 02:47:52 | dpa.de

Unter dem Motto «No Kings» wollen an diesem Samstag Millionen Menschen gegen die Politik von US-Präsident Trump auf die Straße gehen. Auch durch Washington ziehen viele Tausend Demonstrierende.

  • US-Präsident Donald Trump droht europäischen Verbündeten mit Sonderzöllen. (Archivbild) - Foto: Alex Brandon/AP/dpa
  • Eine große Demonstration gab es in der US-Hauptstadt Washington, unweit des Weißen Hauses. - Foto: Jose Luis Magana/AP/dpa
  • Demonstrierende forderten unter anderem, Menschenrechte zu achten und die soziale Sicherung nicht anzutasten. - Foto: Erik Verduzco/AP/dpa
  • Auch in San Francisco versammelten sich viele Menschen im Protest gegen Trump und dessen Regierung. - Foto: Stephen Lam/San Francisco Chronicle via AP/dpa
  • An einem Strand im Bundesstaat Kalifornien bildeten Demonstranten einen menschlichen Kreis um eine US-Flagge und den Slogan «Hände weg von der Demokratie!». - Foto: Stephen Lam/San Francisco Chronicle/AP/dpa
  • Ein aufblasbarer Ballon mit dem Abbild von US-Präsident Donald Trump ragt über eine Menschenmenge während einer «No Kings»-Demonstration. - Foto: Anna Ringle/dpa
  • In Washington tragen Demonstrierende Pappköpfe, die unter anderem den US-Vizepräsidenten J.D. Vance (M) darstellen sollen. - Foto: Anna Ringle/dpa
  • Die Demonstranten marschieren von der Memorial Bridge bis zum Washington Monument. - Foto: Anna Ringle/dpa
US-Präsident Donald Trump droht europäischen Verbündeten mit Sonderzöllen. (Archivbild) - Foto: Alex Brandon/AP/dpa Eine große Demonstration gab es in der US-Hauptstadt Washington, unweit des Weißen Hauses. - Foto: Jose Luis Magana/AP/dpa Demonstrierende forderten unter anderem, Menschenrechte zu achten und die soziale Sicherung nicht anzutasten.  - Foto: Erik Verduzco/AP/dpa Auch in San Francisco versammelten sich viele Menschen im Protest gegen Trump und dessen Regierung. - Foto: Stephen Lam/San Francisco Chronicle via AP/dpa An einem Strand im Bundesstaat Kalifornien bildeten Demonstranten einen menschlichen Kreis um eine US-Flagge und den Slogan «Hände weg von der Demokratie!».  - Foto: Stephen Lam/San Francisco Chronicle/AP/dpa Ein aufblasbarer Ballon mit dem Abbild von US-Präsident Donald Trump ragt über eine Menschenmenge während einer «No Kings»-Demonstration. - Foto: Anna Ringle/dpa In Washington tragen Demonstrierende Pappköpfe, die unter anderem den US-Vizepräsidenten J.D. Vance (M) darstellen sollen. - Foto: Anna Ringle/dpa Die Demonstranten marschieren von der Memorial Bridge bis zum Washington Monument. - Foto: Anna Ringle/dpa

In den USA sind landesweit Menschen gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump auf die Straße gegangen. Unter dem Motto «No Kings» («Keine Könige») versammelten sich nach Angaben der Veranstalter am Samstag Menschen in allen 50 Bundesstaaten, um gegen die Politik der republikanischen Regierung zu protestieren. Insgesamt seien mehr als 3.000 Veranstaltungen angemeldet worden – vielerorts dauern Kundgebungen bis in den späten Nachmittag (Ortszeit) an.

In der US-Hauptstadt Washington zogen am Morgen (Ortszeit) nach Beobachtung einer dpa-Reporterin geschätzt Zehntausende Demonstrierende, darunter auch zahlreiche ältere Menschen, über die Memorial Bridge in Richtung Innenstadt. Die Organisatoren, ein Bündnis verschiedener zivilgesellschaftlicher Gruppen, erwarteten Medienberichten zufolge landesweit rund neun Millionen Teilnehmer und sprachen demnach von einer der größten Protestmobilisierungen in der Geschichte des Landes. Bereits im vergangenen Jahr hatten ähnliche Aktionen Millionen Menschen auf die Straße gebracht.

Breite Kritik an Regierungspolitik

Als zentrale Veranstaltung der landesweiten Proteste gilt eine Kundgebung in St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota, wo am Nachmittag (Ortszeit) bis zu 100.000 Teilnehmer erwartet werden. Hintergrund sind unter anderem umstrittene Einsätze von Bundesbehörden im Zuge verschärfter Maßnahmen gegen Migration, die in der Region zuvor zu wochenlangen Protesten geführt hatten. Dabei kamen auch zwei US-Bürger durch Schüsse von Bundesbeamten ums Leben.

Auch in zahlreichen weiteren Städten waren Demonstrationen geplant oder bereits angelaufen. Nach Angaben der Organisatoren in US-Medienberichten stammt ein großer Teil der Anmeldungen aus konservativ geprägten ländlichen Regionen und Vororten, nicht nur aus klassischen Hochburgen der Demokraten.

Die Proteste richten sich neben der Migrationspolitik der US-Regierung auch gegen außenpolitische Entscheidungen sowie steigende Lebenshaltungskosten. Kritiker werfen Trump vor, demokratische Prinzipien wie Meinungsfreiheit, Bürgerrechte und das Wahlrecht zu untergraben. «Trump will wie ein Tyrann über uns herrschen. Aber dies ist Amerika, und die Macht liegt beim Volk – nicht bei Möchtegern-Königen oder ihren milliardenschweren Kumpanen», erklärten die Organisationen im Vorfeld.

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