US-Börsen, Goldpreis

US-Börsen: Dow steigt, Nasdaq 100 verliert 1,4 Prozent

Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 22:17 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS
Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 entwickelten sich am Montag unterschiedlich. Gold legte deutlich zu, während der Brent-Ölpreis kräftig nachgab und der Euro gegenüber dem Dollar stärker wurde.

Marktbewegungen bei Gold und Ă–l

  • Der Dow wurde zum Handelsschluss in New York mit 51.984 Punkten berechnet.
  • Der S&P 500 lag wenige Minuten zuvor bei rund 7.541 Punkten.
  • Brent kostete gegen 22 Uhr deutscher Zeit 103,80 US-Dollar je Fass.
Nasdaq - Bild: via dts Nachrichtenagentur

US-Börsen schließen mit unterschiedlichen Vorzeichen

Die US-Börsen haben sich am Montag uneinheitlich gezeigt. Während der Dow Jones zulegte, gaben S&P 500 und Nasdaq 100 nach.

Dow legt um 0,4 Prozent zu

Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.984 Punkten berechnet, ein Plus von 0,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor lag der breiter gefasste S&P 500 bei rund 7.541 Punkten und damit 0,5 Prozent im Minus. Die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 27.990 Punkten, was einem Rückgang von 1,4 Prozent entsprach.

Euro gewinnt gegenĂĽber dem Dollar

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend stärker. Ein Euro kostete 1,1192 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8935 Euro zu haben.

Gold steigt, Ölpreis fällt deutlich

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren. Am Abend wurden fĂĽr eine Feinunze 3.947 US-Dollar gezahlt, 1,8 Prozent mehr als am vorherigen Handelstag.

Das entsprach einem Preis von 113,37 Euro pro Gramm. Der Ă–lpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 103,80 US-Dollar.

Damit lag der Brent-Preis 959 Cent oder 8,5 Prozent unter dem Schluss des vorherigen Handelstags.

Die uneinheitliche Entwicklung an den US-Börsen spiegelt am Montag unterschiedliche Erwartungen an einzelne Marktsegmente wider. Während der Dow Jones leicht zulegte, gerieten der technologielastige Nasdaq 100 und der breiter gefasste S&P 500 unter Druck. Damit zeigte sich erneut, dass Standardwerte und wachstumsorientierte Technologietitel nicht zwangsläufig im Gleichlauf handeln.

Der deutlich gestiegene Goldpreis deutet zugleich auf eine erhöhte Nachfrage nach einem klassischen Absicherungsinstrument hin. Gold wird an den Finanzmärkten häufig dann stärker beachtet, wenn Anleger Risiken bei Konjunktur, Geldpolitik oder geopolitischen Entwicklungen einpreisen. Der Anstieg ist dabei im Verhältnis zur schwachen Entwicklung des Nasdaq besonders auffällig.

Ölpreis als zusätzlicher Marktimpuls

Der starke Rückgang des Brent-Preises setzt einen gegenläufigen Akzent. Sinkende Ölpreise können die erwarteten Kosten für Unternehmen und Verbraucher dämpfen, zugleich aber auf veränderte Einschätzungen zur globalen Nachfrage hindeuten. Für europäische Anleger kommt die Bewegung des Euro hinzu: Die Gemeinschaftswährung legte gegenüber dem Dollar zu und beeinflusst damit die Bewertung internationaler Anlagen sowie die Importkosten.

Für den nächsten Handelstag bleibt daher entscheidend, ob sich die Divergenz zwischen klassischen US-Standardwerten und Technologietiteln fortsetzt. Ebenso wichtig ist, ob der Goldpreisanstieg und der kräftige Ölpreisrückgang als kurzfristige Marktbewegungen oder als Ausdruck einer breiteren Neubewertung von Risiko und Wachstum interpretiert werden.

n-tv: „Der Börsen-Tag Montag, 2. November 2026“ (02.11.2026)

Der Beitrag ordnet den Handelstag laufend ein und nennt einen gestiegenen Goldpreis. Im Vergleich zur dts-Meldung liegt sein Schwerpunkt auf der fortlaufenden Marktbeobachtung, während die dts-Meldung die Schlussstände von Dow, S&P 500 und Nasdaq 100 sowie die starken Bewegungen bei Gold und Öl zusammenfasst.

tagesschau: „Marktbericht: Gespannte Lage vor US-Zwischenwahlen“ (02.11.2026)

Der Marktbericht beschreibt ein zurückhaltendes Börsenumfeld und verweist auf fehlende Impulse für größere Kursbewegungen. Damit ergänzt er die dts-Zahlen um eine breitere Markteinordnung; der konkrete Schlussstand des Dow und der Rückgang bei Brent stehen dort nicht im Mittelpunkt.

Beide Beiträge unterstreichen die angespannte und differenzierte Marktstimmung. Unterschiedliche Schwerpunkte liegen bei der laufenden Goldbeobachtung und bei der allgemeinen Einordnung der Risikolage; offen bleibt, welche Faktoren den nächsten Handelstag dominieren.

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