US-Börsen im Rückwärtsgang – Fed-Vize Warsh setzt auf Zinserhöhungen
Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 22:27 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS
Die Märkte bewegten sich zum Wochenende eher vorsichtig – oder sollte ich sagen: mit angezogener Handbremse. Nach einer Woche, die ohnehin ziemlich schwankungsreich war, fehlte zum Schluss offensichtlich Mut für neue Höhenflüge.
Signal aus Jackson Hole
Warsh, der im Rampenlicht der berühmten Notenbanker-Konferenz in Jackson Hole stand, legte mit seiner Rede eine Spur nach: Ja, die US-Wirtschaft bleibe robust, die Arbeitslosigkeit sei niedrig – soweit so üblich. Doch dann kam die Einschränkung: Die Inflation, sagte Warsh geradeheraus, sei immer noch auf einem zu hohen Niveau. Zitat gefällig? „Wir müssen sicher sein, dass die Kerninflation in ausreichendem Maß auf unser Ziel zusteuert. Falls nicht, sind weitere Maßnahmen im Bereich des Möglichen.“Währungen und Rohstoffe schwanken mit
Der Euro geriet im Windschatten dieser Worte ins Straucheln und gab weiter nach. 1,1585 US-Dollar kostete die Gemeinschaftswährung am Abend – da kann es auch schon mal sein, dass im Urlaub das Eis eine Kugel weniger wird.Einbruch bei Gold und Öl
Auch beim Gold merkte man die Stimmung. Von der sicheren Anlage keine Spur – im Gegenteil: Satte 3,1 Prozent Verlust, 4.460 US-Dollar pro Unze notierte das gelbe Metall zuletzt. Wer den Blick auf Öl richtete, sah einen ähnlichen Trend: Brent-Sorte kletterte nicht mehr, sondern fiel moderat auf 88,15 US-Dollar je Fass. Ganz ehrlich, manchmal erinnert das Auf und Ab an eine mittlere Achterbahnfahrt – möglicherweise mit Tendenz nach unten.Am Freitag schlossen die wichtigsten US-Aktienindizes, inklusive Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq, im Minus, was größtenteils der Unsicherheit durch Äußerungen von Fed-Mitglied Kevin Warsh geschuldet war.
Warshs Blick auf die Inflation
Warsh betonte, dass die Kerninflation zwar bereits sinkt, aber noch nicht ausreichend nah am Ziel der US-Notenbank liege, was spekulative Erwartungen an weitere Zinsanhebungen schĂĽrt. Die AnkĂĽndigung lieĂź nicht nur Aktien, sondern auch Gold- und Ă–lpreise nachgeben.Aktuelle Entwicklungen im internationalen Finanzgeschehen
Jüngste Berichte von "FAZ" und "SPON" unterstreichen die erhöhte Nervosität an den globalen Märkten, während der starke US-Arbeitsmarkt bisher für Rückenwind sorgt. Die Lage bleibt fragil: Experten sind sich uneinig, ob die US-Notenbank tatsächlich weitere Schritte geht oder sich in Geduld übt. Nach meinen Recherchen hat sich die Konsensmeinung in den vergangenen 48 Stunden nicht grundlegend verändert: Die Kursschwäche wurde überall eng mit der vorsichtigen Kommunikation seitens der Fed in Verbindung gebracht – und mit der anhaltenden Unsicherheit am Währungs- wie Rohstoffmarkt, was die Stimmung zusätzlich drückt.
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