International, USA

Kein US-Visum: Abbas darf bei UN-Debatte per Video sprechen

19.09.2025 - 17:47:18 | dpa.de

US-PrĂ€sident Trumps Regierung will PalĂ€stinenserprĂ€sident Abbas kein Visum fĂŒr das anstehende Treffen von Staats- und Regierungschefs in New York geben. Jetzt gibt es eine Ausnahmeregelung.

Darf per Video sprechen: PalÀstinenserprÀsident Mahmud Abbas - Foto: Wolfgang Kumm/dpa
Darf per Video sprechen: PalÀstinenserprÀsident Mahmud Abbas - Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Trotz verwehrtem Visum kann der palĂ€stinensische PrĂ€sident Mahmud Abbas in der kommenden Woche bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung sprechen. Das grĂ¶ĂŸte Gremium der Vereinten Nationen erteilte Abbas eine Ausnahmegenehmigung fĂŒr Auftritte via Video. 145 der 193 LĂ€nder - darunter Deutschland - stimmten fĂŒr den Beschluss, der Abbas auch eine virtuelle Ansprache bei einer Konferenz zur Zwei-Staaten-Lösung am Montag ermöglicht. Abbas' Rede bei der UN-Generaldebatte ist fĂŒr Donnerstag geplant.Die USA hatten Abbas und Dutzenden weiteren ReprĂ€sentanten der PalĂ€stinensischen Autonomiebehörde (PA) bestehende Visa fĂŒr die Einreise in die Vereinigten Staaten entzogen und mitgeteilt, keine neuen Papiere ausstellen zu wollen. Washington argumentierte unter anderem, dass sich die FĂŒhrung der PalĂ€stinenser nicht eindeutig genug gegen Terroristen positioniere. Die Trump-Regierung steht im Gaza-Krieg unverbrĂŒchlich an der Seite Israels. 

In der Regel mĂŒssen die USA gemĂ€ĂŸ eines Vertrags mit den Vereinten Nationen Visa fĂŒr all jene Vertreter von LĂ€ndern ausstellen, die zum UN-Hauptquartier in Manhattan reisen wollen. Bei der Generaldebatte mit knapp 150 Staats- und Regierungschefs sind normalerweise nur persönliche Auftritte erlaubt.

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