Ausland, Moldawien

Roth fordert konkrete Schritte in EU-Beitrittsprozessen

01.06.2023 - 00:05:49 | dts-nachrichtenagentur.de

Vor dem Gipfel der EuropĂ€ischen Politischen Gemeinschaft (EPG) mit 50 Staats- und Regierungschefs an diesem Donnerstag in Moldau warnt der Vorsitzende des AuswĂ€rtigen Ausschusses, Michael Roth (SPD), vor reinen SolidaritĂ€tsbekundungen fĂŒr an Russland grenzende EU-Beitrittskandidaten.

Michael Roth - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur

"Seit Jahren besteht in der EU kein breiter Konsens mehr ĂŒber das Thema Erweiterung, das bislang erfolgreichste Instrument der EU zur Befriedung, Stabilisierung und Demokratisierung Europas", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben). Nachdem die Ukraine und Moldau den Beitrittskandidatenstatus bekommen hĂ€tten, mĂŒssten nun schnell weitere Schritte folgen.

Und auch der Beitrittsprozess von Georgien mĂŒsse perspektivisch mit Leben gefĂŒllt werden. "Abstrakte Bekundungen der SolidaritĂ€t reichen lĂ€ngst nicht mehr aus", so Roth. Der CDU-Außenexperte Norbert Röttgen sagte dem RND: "Die SolidaritĂ€t Europas ist fĂŒr Moldau ĂŒberlebenswichtig, kurzfristig und in der Perspektive als EU-Mitglied. Das zeigt, dass die EPG schon heute ein Instrument ist, das neben der EU etwas bewirken kann." Die EU stehe vor einem "Trilemma": "Ihre Erweiterung ist geopolitisch unverzichtbar, die BeitrittsfĂ€higkeit der BewerberlĂ€nder aber so schwierig wie die AufnahmefĂ€higkeit der EU. Wenn die EPG substanziell aufgewertet wird, kann sie ganz wichtige Funktionen wahrnehmen."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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