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EUR/USD Analyse: Bullen bemĂŒhen sich

seit nunmehr Anfang Mai lÀuft beim WÀhrungspaar Euro (EUR) zum US-Dollar (USD) eine volatile Stabilisierungsphase im Bereich zwischen 1,0349 und auf der Oberseite 1,0786 US-Dollar ab, kurzfristig schien der Doppelboden durch die AbschlÀge der letzten Tage in Gefahr zu geraten.

Liebe Trader

Allerdings konnte im Laufe des Donnerstags eine vielversprechende bullische Hammerkerze aufgestellt werden, die letzten zwei Tiefs blieben dabei unangetastet. Dieser Umstand versetzt das WÀhrungspaar weiterhin in die Lage, einen tragfÀhigen Doppelboden in einem seit 2021 laufenden AbwÀrtstrend auszubilden.

Long-Chance:

Die VolatilitĂ€t an den AktienmĂ€rkten hat in dieser Woche wieder merklich zugenommen, die AnkĂŒndigung der EuropĂ€ischen Notenbank EZB die Leitzinsen im Juli endlich zu erhöhen, stoppte den Ausverkauf der GemeinschaftswĂ€hrung. Der aktuelle Schiebebereich des Paares ist allerdings als neutral zu bewerten, auch stellt der 50-Tage-Durchschnitt eine nicht unerhebliche HĂŒrde dar. Trotzdem könnten sich spekulativ orientierte Anleger durchaus an einem Long-Investment mit Zielen am EMA 50 ausprobieren, darĂŒber könnte sogar ein RĂŒcklauf an die zum Abschluss des Bodens notwendige Triggermarke von 1,0786 US-Dollar erfolgen. Die Wahrscheinlichkeit auf eine nachhaltige Trendwende bei EUR/USD steigt aber erst bei einem Anstieg des Paares mindestens ĂŒber 1,0805 US-Dollar merklich an. Aufgrund einer lĂ€ngerfristigen UnterstĂŒtzung aus dem Jahr 2016 um 1,0340 US-Dollar ist ein erneuter und vor allem signifikanter Kursrutsch vorerst nicht zu erwarten.

Tageschart:

01072022_eurusd_tag

EUR/USD; TĂ€glich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs des WĂ€hrungspaares zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 1,0482 US-Dollar; Handelsplatz: Spot-Market; 08:00 Uhr

@ ad-hoc-news.de , Rafael S. MĂŒller | 01.07.22 07:40 Uhr