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Jessica Schwarzer: „Es gibt keine sicheren HĂ€fen

Das Börsenjahr 2026 ist nichts fĂŒr schwache Nerven. Anleger wĂŒnschen sich mehr Sicherheit und steuern vermeintlich sichere HĂ€fen an. Aber gibt es wirklich sichere HĂ€fen? „Es ist immer dieser Trugschluss, dass manche Anlageklassen immer funktionieren und immer als sicherer Hafen. Das gibt es nicht! Wenn ich Bundesanleihen oder US-Anleihen kaufe und halte, kann ich davon ausgehen, dass ich mein Geld bekomme. Aber auch die schwanken, wenn ich sie zum Beispiel frĂŒher verkaufe. Es gab Zeiten, da sind auch Anleihen unter die RĂ€der gekommen. Der sichere Hafen Fest- oder Tagesgeld funktioniert auch nur bedingt, vor allem mit Blick auf Vermögensaufbau. Auch die Witwen- und Waisenpapiere sind nicht immer sicher. Teilweise sichere Dividendenzahler, aber auch sie schwanken. Da passiert oft auch eine Branchenrotation“, so Jessica Schwarzer. „Gold ist auch kein sicherer Hafen. Ganz hĂ€ufig, wenn es an der Börse zur Sache geht, fĂ€llt der Goldpreis erst einmal, weil dann viele LiquiditĂ€t brauchen. Dann erwischt es auch Gold. Lösung: Risikostreuung und dann der Strategie treu bleiben." Alle Details verrĂ€t die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de

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@ inside-wirtschaft.de | 05.05.26 07:00 Uhr

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