Frequentis forciert die Förderung weiblicher FachkrÀfte
08.10.2024 - 09:56:00 | irw-press.comFĂŒr Frequentis ist das neue QualitĂ€tssiegel ein Ritterschlag. Im Juli dieses Jahres hat das Unternehmen die ISO 20000:2018-Zertifizierung fĂŒr das Managed Service- und as-a-Service-GeschĂ€ft erhalten. Frequentis erfĂŒllt damit die internationalen Industriestandards fĂŒr professionelles IT-Service-Management. Obwohl dieser Standard im Technologiesektor bereits weit verbreitet ist, stellt er im Bereich der kritischen Infrastrukturen eine Seltenheit dar. Frequentis mit seinen mehr als 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 427,5 Millionen Euro Jahresumsatz sichert diese ISO-Zertifizierung einen Vorteil am Markt.
Wie bei den meisten anderen mittelstÀndischen Unternehmen in Europa binden die zunehmenden regulatorischen Anforderungen auch bei Frequentis immer mehr personelle und finanzielle Ressourcen. Aktuell geht es vor allem darum, die im Januar 2023 in Kraft getretene Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) umzusetzen. Diese EU-Richtlinie verpflichtet mittelstÀndische Unternehmen, ab Januar 2025 einen Nachhaltigkeitsbericht als integralen Teil des GeschÀftsberichts zu publizieren. Unter diese Regelung fallen alle Firmen mit mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, einer Bilanzsumme von 20 Millionen Euro oder einem Jahresumsatz von 40 Millionen Euro.
Ebenso wichtig ist die ESG-Politik fĂŒr die Wahrnehmung in der Finanzwelt und fĂŒr die Rekrutierung von neuen FachkrĂ€ften. Investoren betrachten die ESG-Standards eines Unternehmens lĂ€ngst als ein elementares Kriterium im Anlageprozess. Zugleich spielt Nachhaltigkeit bei den BeschĂ€ftigten selbst eine immer wichtigere Rolle. So gaben in einer aktuellen Studie des Karriereportals Stepstone 75 Prozent der Arbeitnehmenden in Deutschland und 80 Prozent der Arbeitnehmenden in GroĂbritannien an, dass sie ein stĂ€rkeres Engagement ihrer Arbeitgeber in Nachhaltigkeitsthemen begrĂŒĂen.
ErklĂ€rtes Ziel von Frequentis ist es, bis 2040 die KlimaneutralitĂ€t entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erreichen. Mit seinen Produkten verkleinert das Unternehmen den ökologischen FuĂabdruck auf zweierlei Weise. Die von der Gesellschaft entwickelten Kommunikationslösungen optimieren VerkehrsablĂ€ufe, insbesondere im Flugverkehr, und verringern damit den Energieverbrauch. Bei den Produktionsverfahren forciert Frequentis den schonenden Umgang mit PrimĂ€renergie und Rohstoffen und die Reduktion des SchadstoffausstoĂes durch neue umweltschonende Produktionsverfahren. Zugleich entwickelt sich das ursprĂŒnglich ganz auf Hardware ausgerichtete Produktportfolio immer stĂ€rker hin zu softwarezentrierten Anwendungen.
Im April 2024 erhielt Frequentis von der Nachhaltigkeitsagentur EcoVadis die Bronze-Auszeichnung. Damit rangiert das Unternehmen unter den obersten 35% aller Firmen hinsichtlich Umwelt, Arbeits- und Menschenrechten, Ethik und nachhaltiger Beschaffung. Frequentis liegt dabei in allen vier Kategorien - Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik, nachhaltige Beschaffung - ĂŒber dem Branchendurchschnitt. In der Kategorisierung von Ecovadis zĂ€hlt Frequentis zu den oberen 28% der von EcoVadis beurteilten Unternehmen aus dem Telekomsektor. Neben EcoVadis erhĂ€lt Frequentis Bewertungen von weiteren Nachhaltigkeitsagenturen wie Gaia Research / EthiFinance, GSES oder integrity next.
Firmenintern will Frequentis die Geschlechtergleichheit in FĂŒhrungspositionen und die langfristige Mitarbeiterbindung weiter verstĂ€rken. âAufgrund der langen Einsatzdauer der Systeme und Lösungen von Frequentis von bis zu 20 Jahren bei den einzelnen Kunden ist ein wichtiger Aspekt der Personalpolitik die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglichst lang an das Unternehmen zu bindenâ sagt Brigitte Gschiegl, ESG Group Coordinator bei Frequentis. Das dies gut gelingt, zeigt die weiterhin steigende Zugehörigkeitsdauer. Im Jahr 2023 lag diese bei 10,6 Jahren in der Frequentis AG und bei 7,9 Jahren in der gesamten Gruppe. Den Generationswechsel auf allen Ebenen hat Frequentis bisher gut gemanagt. Die meisten der FĂŒhrungspositionen werden mittlerweile mit internen Bewerberinnen und Bewerbern besetzt.
Mit einer VorstĂ€ndin, drei weiblichen Vertretern im neunköpfigen Aufsichtsrat und sechs weiblichen FĂŒhrungskrĂ€ften auf der ersten FĂŒhrungsebene hat Frequentis zuletzt Fortschritte bei der Besetzung von FĂŒhrungspositionen mit Frauen erzielt. Die Zahl der weiblichen Mitarbeiter ist in den letzten zwei Jahren von 21,5 auf 23 Prozent gestiegen. FĂŒr ein im Technologiesektor angesiedeltes Unternehmen ist das eine ordentliche Entwicklung. Im Oktober 2023 erhielt Frequentis das GĂŒtesiegel âequalitAâ durch das österreichische Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Arbeit. equalitA zeichnet Unternehmen und Organisationen aus, die Frauen innerbetrieblich fördern, fĂŒr Geschlechtergerechtigkeit innerhalb des Betriebes sorgen und Frauenkarrieren fördern und sichtbar machen.
Gleichwohl sieht die ESG-Verantwortliche Gschiegl weiter Luft nach oben: âUnser Ziel ist es, bis 2027 einen Frauenanteil von 25% in der gesamten Unternehmensgruppe zu erreichen, und auch bei den FĂŒhrungskrĂ€ften wollen wir eine VerstĂ€rkung erzielen.â Ein Schritt in diese Richtung sind die gestarteten Initiativen wie das Mentoring-Programm, mehr Transparenz bezĂŒglich GehĂ€lter und Ausschreibungen sowie der informelle Austausch zwischen Frauen aus den unterschiedlichen Abteilungen. Aktuell sind bei der Frequentis-Gruppe Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 56 NationalitĂ€ten angestellt. Um das Unternehmen noch attraktiver zu machen, spielen Benefits bei der Mitarbeiterrekrutierung wie Beteiligung am Unternehmenserfolg, Ăffi-Ticket, EssenszuschĂŒsse, PrĂ€mien fĂŒr Erfindungen oder bis zu drei Homeoffice-Tage pro Woche eine immer wichtigere Rolle.
Um die Beziehungen mit Lieferanten und Sub-Unternehmen weiter in die firmeninterne ESG-Politik zu integrieren, ist der 2023 eingefĂŒhrte âSupplier Awardâ ein wichtiges Vehikel. Seit 2021 verleiht Frequentis jĂ€hrlich einen Nachhaltigkeitspreis fĂŒr besondere herausragende AktivitĂ€ten im Bereich Umwelt, Soziales, Mitarbeiterprogramme, Diversity und Community Support. Etwa fĂŒr die EinfĂŒhrung eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001. In Zukunft angedacht ist ein Newsletter fĂŒr Lieferanten zu ESG-Themen.
Mit den bestehenden und geplanten Initiativen sieht sich Frequentis gut positioniert, um auch bei allen ESG-relevanten Themen zu den Vorreitern in seiner Branche zu zĂ€hlen. Der Fokus fĂŒr die nĂ€chsten zwei Jahre soll Brigitte Gschiegl zufolge auf der Umsetzung des ab dem GeschĂ€ftsjahr 2024 verbindlichen CSRD-Reporting liegen. Im Oktober 2023 wurde dafĂŒr bereits eine neue Wesentlichkeitsanalyse durchgefĂŒhrt. Daraus wurden unter anderem folgende Schwerpunkte fĂŒr die nĂ€chsten Jahre abgeleitet: Kreislaufwirtschaft, Energieeinsparung, Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnenzufriedenheit und Cyber Security.
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Am 14. November 2024 um 17 Uhr lĂ€dt Frequentis zu einem Live-Webinar mit CEO Norbert Haslacher ein. In diesem Webinar werden die neuesten Entwicklungen und Aussichten von Frequentis vorgestellt. Zudem haben Sie die Möglichkeit, wĂ€hrend des Events Fragen zu stellen. Möchten Sie an diesem informativen Event teilnehmen? Dann schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an e.reuter@dr-reuter.eu und vermerken Sie im Betreff âWebinar Frequentisâ.
Lassen Sie sich in den Verteiler fĂŒr Frequentis eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: âVerteiler Frequentisâ bzw. auch gern âVerteiler Nebenwerteâ fĂŒr unseren Nebenwerte-Newsletter.
Frequentis AG
ISIN: ATFREQUENT09
www.frequentis.com
Land: Ăsterreich
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