Die ErnÀhrung von Haustieren trÀgt still und leise zum Klimawandel bei - aber es gibt eine einfache Lösung
21.05.2025 - 20:00:00 | irw-press.comLONDON, VEREINIGTES KĂNIGREICH / ACCESS Newswire / 21. Mai 2025 / Mit dem FĂŒttern Ihres Hundes oder Ihrer Katze könnten Sie dem Planeten mehr schaden, als Sie sich vorstellen.
Eine neue Studie hat ergeben, dass konventionelle Heimtiernahrung auf Fleischbasis weitgehend unerkannte Umweltkosten verursacht, denn sie trĂ€gt erheblich zur Landnutzung, zu Treibhausgasemissionen und zum Klimawandel bei. Die kĂŒrzlich veröffentlichte Studie zeigt, dass die Produktion von Heimtierfutter eng mit der Viehwirtschaft verbunden ist, welche fĂŒr mindestens ein FĂŒnftel der jĂ€hrlichen globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich ist.
Nachdem sich die Zahl der Haustiere auf der Welt mittlerweile einer Milliarde nĂ€hert, sind diese Auswirkungen nicht mehr von untergeordneter Bedeutung. Allein in den Vereinigten Staaten entfallen 25 bis 30 % der Umweltbelastung durch die Viehzucht auf die ErnĂ€hrung von Hunden und Katzen. Einer Analyse zufolge hat die ErnĂ€hrung eines einzigen mittelgroĂen Hundes in Japan einen gröĂeren ökologischen FuĂabdruck als die ErnĂ€hrung eines durchschnittlichen Japaners.
Experten verweisen jedoch auf eine wirksame - und praktische - Lösung. Billy Nicholles, der Hauptautor der Studie, erklĂ€rte: âDie Umstellung von Haustieren auf eine ausgewogene vegane ErnĂ€hrung kann den ökologischen âPfotenabdruckâ unserer Hunde und Katzen deutlich verringern. Das ist eine riesige Chance, die Umweltbelastung durch unser Lebensmittelsystem zu reduzieren.â
Die Studie nahm 21 bestehende Analysen zur Nachhaltigkeit von Heimtierfutter unter die Lupe und kam zu dem Schluss, dass ErnĂ€hrung der gröĂte Einzelfaktor fĂŒr die Umweltbelastung ist. Die Wahl der Proteine war entscheidend: Heimtierfutter, das reich an tierischen Bestandteilen ist, war durchweg mit viel gröĂeren Umweltauswirkungen verbunden.
Im Gegensatz dazu stellt eine vegane ErnĂ€hrung von Haustieren - sofern sie ein angemessenes NĂ€hrwertprofil aufweist - eine erhebliche Verringerung in allen Belastungskategorien in Aussicht. WĂŒrden alle als Haustier gehaltenen Hunde weltweit vegan ernĂ€hrt, könnte man mit den sich daraus ergebenden Energieeinsparungen 450 Millionen Menschen ernĂ€hren, so die Studie. Die Treibhausgaseinsparungen wĂŒrden die jĂ€hrlichen Emissionen des Vereinigten Königreichs ĂŒbersteigen.
âDies bietet ein enormes Potenzialâ, meinte Professor Andrew Knight, Mitautor und VeterinĂ€rmediziner. âEine moderne vegane Tiernahrung ist nicht nur sicher, sondern oft auch gesĂŒnder. Und sie ist wesentlich nachhaltiger.â
Der Bericht verweist auch auf sich abzeichnende Innovationen wie kultiviertes Fleisch und prĂ€zisionsfermentierte Proteine, die allmĂ€hlich auf dem Tiernahrungsmarkt eingefĂŒhrt werden. Diese Alternativen versprechen den Geschmack und das NĂ€hrwertprofil von Fleisch, aber ohne massive Umweltbelastungen.
Angesichts der zunehmenden Verbrauchernachfrage fordern die Autoren Regierungen, Marken und die Ăffentlichkeit auf, zu ĂŒberdenken, was wir Haustieren zum Essen vorsetzen. âNachhaltige Tiernahrung ist nicht nur ein Nischentrendâ, so Nicholles. âEs ist eine eigentlich offensichtliche Klimalösung.â
Kontaktdaten
Billy Nicholles
Forscher im Bereich Heimtiernahrung
+44 7921461778
Andrew Knight
Professor fĂŒr VeterinĂ€rmedizin mit Schwerpunkt Animal Welfare
QUELLE: Sustainable Pet Food Foundation
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