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Nach den Wahlen in Serbien sind skandinavische Rohstoffe Europas bester Joker

Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 08:09 Uhr | irw-press, AD HOC NEWS
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Nach den Wahlen in Serbien droht dem Bergbau im Land ein empfindlicher DĂ€mpfer, der sogar bereits bestehende Lizenzen betreffen könnte. Damit gewinnt Skandinavien fĂŒr die europĂ€ische RohstoffsouverĂ€nitĂ€t automatisch an Gewicht.

 

Der Goldexplorer FireFox Gold (ISIN: CA31816R8369, WKN: A419WJ) sucht auf dem Projekt MustajÀrvi im finnischen Lappland nach dem Edelmetall. Mitte Oktober veröffentlichte das Unternehmen Ergebnisse zweier Bohrungen aus dem laufenden Bohrprogramm. Die Bohrungen wurden in der erst kurz zuvor entdeckten Zone Lammas niedergebracht und bestÀtigen die Entdeckungsbohrung.

 

FireFox CEO Carl Löfberg misst den Erweiterungsbohrungen bei der neuen Lammas-Entdeckung große Bedeutung bei. Nun ließe sich „eine analoge mineralisierte Scherzone mit einer StreichlĂ€nge von ĂŒber 200 Metern“ nachweisen, die sich in alle Richtungen öffne. „DarĂŒber hinaus liegt der Erzgehalt der Bohrabschnitte in der Lammas-Zone weiterhin deutlich ĂŒber dem globalen Durchschnitt.“

 

FireFox Gold bohrt bei MustajÀrvi rund 6 Gramm Gold pro Tonne

 

21 Meter mit 4,13 Gramm Gold pro Tonne ab einer Tiefe von 114 Metern hatte die Entdeckungsbohrung einige Wochen zuvor geliefert. Eine der neuen Bohrungen ergab 16,6 Meter mit 5,83 Gramm Gold pro Tonne. Damit finden sich attraktive Gehalte in vergleichsweise geringer Tiefe – fĂŒr Goldexplorer ein wichtiges Puzzleteil auf dem Weg zum erfolgreichen Projektabschluss.

 

Das europĂ€ische Interesse an skandinavischen Rohstoffexplorern wie FireFox Gold dĂŒrfte in den kommenden Monaten spĂŒrbar zunehmen. Der Grund: Der jĂŒngste Wahlausgang in Serbien. Am 25. Oktober 2026 gewann die „Student List“ (Studentska lista – Studenti pobe?uju) mit rund 52,7 % der Stimmen eine absolute Mehrheit und beendete damit die 14-jĂ€hrige Dominanz von Aleksandar Vu?i? und der Serbischen Fortschrittspartei. Vu?i? rĂ€umte die Niederlage noch am Wahlabend ein.

 

Der Großteil der Medienberichte in Deutschland dreht sich um das Korruptionsthema, das die Bewegung antreibt und um ihre Entstehung als Folge eines eingestĂŒrzten Bahnhofsdachs in Novi Sad. Weniger berichtet wird ĂŒber die Auswirkungen des politischen Wechsels auf den Bergbau in Serbien – und damit auf den Zugang Europas zu wichtigen Rohstoffen.

 

Sinnbildlich fĂŒr die Ambitionen der Bewegung im Hinblick auf den Bergbau steht der Landwirt und Aktivist Zlatko Kokanovi?, der auf der Studentenliste steht. Er kĂŒndigte an, sich fĂŒr ein dauerhaftes Verbot der Exploration und des Abbaus von Lithium und Bor in Serbien einzusetzen. Kokanovi? war Teil eines sechs Jahre wĂ€hrenden Widerstands gegen das Lithiumprojekt Jadar von Rio Tinto im Land.

 

Der Wahlausgang in Serbien markiert das vorlÀufige Ende von Jadar

 

Das Jadar-Projekt galt lange als potenziell grĂ¶ĂŸter Lithium-Lieferant des Kontinents und war 2025 sogar als strategisches CRMA-Projekt anerkannt worden. Rio Tinto hatte das Projekt Ende 2025 vorerst auf Eis gelegt. Nun besteht das Risiko eines dauerhaften Stopps. Das Projekt sollte 58.000 Tonnen Lithiumcarbonat pro Jahr produzieren – genug fĂŒr 1,1 Millionen Elektroautobatterien. Damit war Jadar ein wesentlicher Bestandteil der europĂ€ischen PlĂ€ne im Hinblick auf mehr RohstoffsouverĂ€nitĂ€t.

 

FĂŒr Kokanovi? und die Studentenliste geht es nicht nur um Lithium. Er warf dem ehemaligen PrĂ€sidenten Vucic vor, Serbien „zu verkaufen, es auslĂ€ndischen Konzernen fĂŒr deren persönliche Interessen zu ĂŒbergeben“, um „sein Überleben zu sichern und seine Macht auszubauen.“ Neben dem Verbot von Lithium und Bor wolle er erreichen, dass „auslĂ€ndische Konzerne in unserem Land nicht mehr tun und lassen können, was sie wollen.“

 

Diese Aussage lĂ€sst viel Interpretationsspielraum. Der Landwirt sagt weiter: „In den letzten Monaten wurden viele Gesetze geĂ€ndert und an auslĂ€ndische Unternehmen angepasst. All das muss geĂ€ndert, aufgehoben und ordnungsgemĂ€ĂŸ gesetzlich geregelt werden.“ Er sagt, es gebe neben Jadar auch in Rogozna, Bobija, Zaje?ar, Bor und Majdanpek Probleme. Dort seien Explorationsgenehmigungen „wie auf einem Silbertablett“ ausgestellt worden.

 

Dem Bergbau in Serbien droht nun strenger Gegenwind

 

Kokanovi? ist als Kandidat und Gesicht der Anti-Jadar-Bewegung besonders relevant. Auch wenn konkretes Regierungshandeln bislang nicht absehbar ist, steht aus Sicht von Bergbauunternehmen im Land zu befĂŒrchten, dass neue (Umwelt-)Genehmigungen sehr viel schwieriger zu erhalten und bestehende Genehmigungen im schlimmsten Fall aufgehoben werden könnten. In jedem Fall ist Serbien aus Investorensicht fĂŒr geraume Zeit mit Unsicherheit behaftet.

 

Da der Wahlausgang nichts an Europas RohstoffabhĂ€ngigkeit Ă€ndert, rĂŒcken die verbliebenen europĂ€ischen Potenziale umso mehr in den Vordergrund. Skandinavien bildet hier naturgemĂ€ĂŸ einen Schwerpunkt.

 

Der Aufschwung im skandinavischen Bergbau lĂ€uft bereits. Die Voraussetzungen fĂŒr eine Fortsetzung sind gut – nicht nur aufgrund des starken geologischen Potenzials. Finnland belegte Platz 1 im Investment Attractiveness Index der jĂ€hrlichen Fraser Institute Umfrage unter Bergbauunternehmen. Schweden belegte Platz 6, Norwegen Platz 10. Wichtige GrĂŒnde sind stabile Politik, gute Infrastruktur, transparente Geodaten und ein gĂŒnstiges regulatorisches Umfeld.

 

Nordic Innovation, eine Organisation des Nordischen Ministerrates, dokumentierte im diesjĂ€hrigen Bericht „Wertschöpfungskette fĂŒr Mineralien und Bergbau in den Nordischen LĂ€ndern“ eine Vielzahl von Markern eines strukturellen Aufschwungs im Sektor.

 

Skandinavische Explorationsausgaben mehr als verdreifacht

 

Die Explorationsausgaben der drei LĂ€nder haben sich dem Bericht zufolge seit 2015 mehr als verdreifacht, angetrieben von Projekten im Bereich kritischer Mineralien und Gold. Von 100 Mio. EUR im Jahr 2015 stiegen die Ausgaben auf 330 Mio. EUR in den letzten Jahren. Die schwedischen Investitionen stiegen dabei um das Dreifache auf rund 200 Mio. EUR. Die finnischen Investitionen stiegen um das 3,1-Fache auf rund 94 Mio. EUR, die norwegischen Investitionen stiegen zwischen 2015 und 2022 um das 7,7-Fache auf rund 30 Mio. EUR.

 

Die LĂ€nder haben zudem „dank ihrer kostengĂŒnstigen grĂŒnen Energieressourcen betrĂ€chtliche RaffineriekapazitĂ€ten aufgebaut“, heißt es in dem Bericht.

 

FireFox Gold CEO Löfberg ist vom Potenzial bei MustajĂ€rvi ĂŒberzeugt. In den letzten Wochen wurden mehrfach gute Bohrergebnisse prĂ€sentiert. Infill-Bohrungen zur Abgrenzung und Verfeinerung der fĂŒr Anfang 2027 geplanten MineralressourcenschĂ€tzung (MRE) waren darunter ebenso wie Step-Out- und Discoverybohrungen.

 

Löfberg bezeichnet die Trefferquote der Geologen als „herausragend“ – und skizziert die PlĂ€ne und Erwartungen fĂŒr die nĂ€chsten Wochen. „Die geophysikalischen Daten und die vorlĂ€ufige Strukturinterpretation deuten darauf hin, dass die Lammas-Zone schnell wachsen wird. Daher haben wir das BohrgerĂ€t fĂŒr bis zu acht weitere Bohrungen im Zielkorridor nach Lammas zurĂŒckgebracht.“

 

Die Aktie bewegt sich seit nunmehr fast zwei Jahren in einer volatilen SeitwĂ€rtsphase zwischen 0,20 USD und 0,60 USD, wobei die Tiefs dieses Bereichs im MĂ€rz 2025 markiert wurden. Weiterhin positive Ergebnisse etwa in der Zone Lammas könnten der Aktie den Weg zurĂŒck zu frĂŒherer StĂ€rke bahnen.

 

Weitere Informationen zu FireFox Gold finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:

 

https://www.miningscout.de/minenaktien/firefox-gold-corp/

 

Unternehmen: FireFox Gold Corp

TSXV: FFOX

ISIN: CA31816R8369

WKN: A419WJ

Webseite: https://www.firefoxgold.com/

 

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