Andritz-Aktie: Umsatz wĂ€chst, Rekord-Auftragsstand stĂŒtzt Ausblick
Veröffentlicht am: 02.11.2026 um 09:17 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWSAndritz wĂ€chst und bestĂ€tigt Ausblick
- Der Umsatz stieg im dritten Quartal deutlich, wÀhrend die vergleichbare EBITA-Marge auf hohem Niveau stabil blieb.
- Der Auftragsstand erreichte Ende September einen Rekord und sorgt fĂŒr bessere Sichtbarkeit kĂŒnftiger Erlöse.
- Andritz hĂ€lt an den Umsatz- und Margenzielen fĂŒr 2026 sowie an den mittelfristigen Zielen bis 2029 fest.
Andritz hat im dritten Quartal 2026 Umsatz und Ergebnis gesteigert. Der Konzern meldete am 29. Oktober einen Umsatz von 2,0596 Milliarden Euro, 9,2 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der vergleichbare EBITA stieg um 10,3 Prozent auf 184,9 Millionen Euro, die Marge verbesserte sich leicht auf 9,0 Prozent.
Der ANDRITZ-Konzern verwies zugleich auf einen Rekord-Auftragsstand von 12,7291 Milliarden Euro zum 30. September. GegenĂŒber dem Jahresende 2025 entspricht das einem Anstieg um 21,7 Prozent. Vorstandschef Joachim Schönbeck erklĂ€rte, der Konzern wolle den hohen Auftragsstand in profitables Wachstum umsetzen.
Hydropower und Metals treiben Bestellungen
Der Auftragseingang blieb im dritten Quartal mit 2,1662 Milliarden Euro nahezu stabil und lag 0,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Damit ĂŒberschritt er das achte Quartal in Folge die Marke von zwei Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten summierte sich der Auftragseingang auf 8,0859 Milliarden Euro, ein Plus von 17,1 Prozent.
Hydropower erhöhte den Auftragseingang um 34,2 Prozent auf 703,9 Millionen Euro. Bei Metals legten die Bestellungen um 20,8 Prozent auf 357,4 Millionen Euro zu. In Pulp & Paper sank der Auftragseingang dagegen um 24,5 Prozent auf 706,8 Millionen Euro, nachdem das Vorjahresquartal besonders stark gewesen war. Environment & Energy verzeichnete einen RĂŒckgang um 6,1 Prozent auf 398,1 Millionen Euro.
Prognose bleibt unverÀndert
Andritz bestĂ€tigte die Prognose fĂŒr 2026. Der Umsatz soll zwischen 8,0 und 8,3 Milliarden Euro liegen, die vergleichbare EBITA-Marge zwischen 8,7 und 9,1 Prozent. Der Konzern rechnet weiterhin mit hohen ProjektaktivitĂ€ten. FĂŒr 2029 stehen ein Umsatz von 10 Milliarden Euro und eine vergleichbare EBITA-Marge von 10 Prozent als mittelfristige Ziele im Raum.
Der Realtime-Kurs der Andritz-Aktie lag am Montag, 2. November 2026, um 09:13 Uhr bei Lang & Schwarz bei 80,90 Euro, 0,37 Prozent ĂŒber dem Xetra-Schlusskurs vom Freitag, 30. Oktober.
FĂŒr Anleger bleibt entscheidend, ob Andritz den hohen Auftragsbestand in steigende Erlöse und Margen umwandeln kann. Die starke Nachfrage in Hydropower und Metals wirkt dabei unterstĂŒtzend, wĂ€hrend die schwĂ€cheren Bestellungen in Pulp & Paper auf eine uneinheitliche Entwicklung der GeschĂ€ftsbereiche hinweisen.
Andritz auf einen Blick
- Unternehmen: Andritz AG
- ISIN: AT0000730007
- Ticker: AZ2.DE
- L&S-Kurs: 80,90 Euro am 2. November 2026 um 09:13 Uhr
- VerĂ€nderung: 0,37 Prozent gegenĂŒber dem Xetra-Schluss vom 30. Oktober 2026
- Xetra-Schluss: 80,60 Euro am 30. Oktober 2026
- Q3-Umsatz: 2,0596 Milliarden Euro, plus 9,2 Prozent
- Auftragsstand: 12,7291 Milliarden Euro zum 30. September 2026
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